Radfahrerverein Teutoburg von 1891 Brackwede-Bielefeld e.V.

 Hagenah wieder auf der Langstrecke unterwegs

Indianer kennt kein Schmerz

1485 km in 99:30 Stunden. Henning Hagenah bewies bei der "Dutch Capital Tour" erneut extremes Stehvermögen. Wäre er als Indianer auf die Welt gekommen, würde der "Crazy Horse" heißen. Oder "Sitting Bull". Oder beides!

Der RVT gratuliert zu einer absoluten Ausnahmeleistung.

Erfolgreicher Renntag in Halle

Gleich mit mehreren Erfolgen wurden die Rennfahrer des RVT beim Renntag in Halle belohnt. In der Senioren 2-Klasse wurde Bogdan Kita im Sprint des Feldes fünfter und belegte insgesamt Platz elf. Markus Spiekermann profitierte davon, dass die Gütersloher Lokalprominienz zum Teil in Görlitz bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren startete und es deswegen etwas leichter war als sonst. Er platzierte sich auf Platz zehn in der Masterklasse 3 . Noch besser machte es Vereinskollege Jannis Thon, der Rang 8 im Juniorenfeld erreichte. Jannis wurde wieder und wieder von schnellen Tempovorstößen überrascht, kämpfte sich aber in kraftraubender Nachsetzarbeit ein uns andere Mal zurück ins Feld und war zweifellos einer der fleißigsten Rennfahrer des Tages. Die beste Tagesplatzierung fuhr Linda Riesmeyer in ihrem Renndebüt ein. Linda dachte an alles, was ihr im Training bei der Streckenbesichtigung mitgegeben wurde. Im Stil einer Einzelzeitfahrerin absolvierte sie ihre drei Runden in aerodynamischer Unterlenkerpostion in Top Speed. Lediglich ein 15- jähriger junger Mann war noch ein bisschen schneller unterwegs. Linda wurde Zweite im Nachwuchsrennen. Herzlichen Glückwunsch!

Mieke ist Deutsche Meisterin!

Im Straßenrennen der Elite-Frauen gelang ihr ein taktischer Coup.

In der vorletzten Runde fährt Mieke nach vorn zu Romy Kasper. Von da an ist es ihr Rennen. Auf einem Gegenwindstück legt sie die dicke Walze auf und stellt ihre Begleiterin ab (wie es ein anderer Teutoburger so nett formuliert hat). "Go Mieke, go go..." so feuert sie sich auf den letzten Metern nach eigenem Bekunden selber an und hat auf dem Zielstrich nicht mehr die Kraft zum Jubeln.  Ein Traum wird wahr.

Ohne die Unterstützng von Worrack und Brennauer hätte das so nicht laufen können. Das aber schmälert Miekes Leistung nicht im Geringsten - im Gegenteil. Die beiden großen Damen des deutschen Radsports verzichten auf ihre Siegchancen und lassen Mieke fahren, stellen sich in ihren Dienst. Sie glauben an ihre Fähigkeiten und stecken für "das Küken" zurück. Wie viel Respekt, Anerkennung, Vertrauen und Sympathie steckt dahinter. Das bekommt man nicht geschenkt, das hat Mieke sich erarbeitet und verdient. 

Im Ziel fallen die drei sich in die Arme. Da hält man offensichtlich nicht nur beim RV Teutoburg große Stücke auf Mieke und ist stolz auf ihre Erfolge.

Bericht auf rad-net: Link

Herzlichen Glückwunsch vom Heimatverein!

 

Foto: Werner Möller

 

 

Bielefelder Radsport kommt nach Hause

RV Teutoburg feiert Geburtstag am Bolbrinker

 

Am 29.Mai 1891 hebt ein kleiner Kreis Radfahrer um Louis Stratemann den Radfahrerverein Teutoburg (RVT) aus der Taufe. Für die nächsten Jahre ist die Hochradrennbahn am Bolbrinker das Zuhause des jungen Vereins.

Ob der Vereinsgründer damals geahnt hat, dass er an diesem Tag Bielefelder Stadtgeschichte schreiben würde? Exakt 125 Jahre später gibt es den RVT immer noch, traditionsbewusst und quicklebendig. Gut zwanzig Mitglieder machen sich am Geburtstag des ältesten Bielefelder Radsportvereins auf den Weg und kehren nach einer Korsofahrt zum Ort der Vereinsgründung auf die wieder hergestellte Radrennbahn am Bolbrinker zurück. Auf einigen Ehrenrunden hauchen sie der altehrwürdigen Sportstätte neues Leben ein. Nach 125 Jahren kommt der Bielefelder Radsport wieder nach Hause!

Typisch für die sehr familiäre Atmosphäre beim RVT: Neben der mehrfachen Welt- und Europameisterin Mieke Kröger fährt die 12-jährige Jennifer, die soeben Westfalenmeisterin in ihrer Altersklasse geworden ist. Zusammenhalt zählt. Altmeister Waldi Futterleib, mit 72 Jahren ältester aktiver Radfahrer des RVT lässt es sich nicht nehmen, Geburtstag zu feiern. Beim anschließenden „Frühschoppen“ am Bolbrinker wird „Kettenfett“ geredet. „Weißt du noch als ich so platt war, dass mich meine Mutter 3 Kilometer vor zuhause mit dem Auto abholen musste?“ „Oder als Felix sein Pedal verloren hatte und wir alle am Straßenrand gesucht haben. Dabei hing es unter seinem Schuh!“... Anekdoten aus 125 Jahren Vereinsgeschichte verbinden Geschichte und Tradition mit der Gegenwart. Am 125. Geburtstag war man sich einig: In dieser Form hat der RV Teutoburg Brackwede zweifellos noch ein lange Zukunft vor sich.


Wer es leider versäumt hat, die Ausstellung zu besuchen, kann hier nochmal ein paar Eindrücke abholen: Bilderalbum

 


 

Termine R.V. Teutoburg

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