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Radfahrerverein Teutoburg von 1891 Brackwede-Bielefeld e.V

Die aktuelle Wertung im Sommertraining: hier

Mieke Kröger als Publikumsmagnet

Großer Radrennsport im Brackweder Südwestfeld

„Wir haben heute als Team am Rennen teilgenommen und möchten uns vielmals für
die tolle Organisation und Bewirtung bedanken.“ So brachte es das Masterteam des RSV Düsseldorf auf den Punkt: Der 55. Große Preis der Sparkasse Bielefeld war für Aktive, Zuschauer und die Ausrichter des RV Teutoburg ein voller Erfolg. Die mittlerweile 3. Austragung im Brackweder Südwestfeld ist auf dem besten Weg, sich fest im Rennsportkalender zu etablieren. Über den ganzen Tag wurde Radrennsport vom Feinsten geboten, über den sich auch viele Anwohner der Strecke freuten.

Zur Freude der Veranstalter und der vielen Zuschauer adelte Olympiasiegerin, Weltrekordlerin und frischgebackene Vizeeuropameisterin Mieke Kröger das Radsportfest mit Ihrem Besuch. Das Ehrenmitglied des RVT trat im Frauenrennen an. Kröger ist in zwei Wochen bei der Rad WM in Flandern am Start und entledigte sich des Sturzrisikos in Brackwede auf Ihre Art. Schon nach wenigen Runden attackierte sie das Feld erfolgreich. Den Rest des Rennes fuhr sie von vorn mit einem Stundenmittel von 41,5 km/h.  Lydia Ventker (2., Gütersloh) und Jasmin Corso (3. Kassel) werden ihre sehr guten Leistungen gegen eine Weltklasseathletin in Spitzenform einordnen können. Vor und nach dem Rennen sah Kröger sich mit vielen Fananfragen nach Fotos und Autogrammen konfrontiert, die die sympathische Bielefelderin gerne erfüllte.

Am Sonntagmorgen hatten sich zuvor rund 20 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren um halb neun an der Startlinie eingefunden, um es mal richtig laufen zu lassen. Statt „Vorsicht, ein Auto, fahr langsam, pass auf…“ hieß es jetzt: „Fahr los, so schnell du kannst!“. Den Rennsport-Novizen gefiel das sichtlich. Gewinner gab es am Ende auch: Luan und Yaro Sarhage sowie Moritz Vortmann, die alle drei vor wenigen Wochen den Weg zum RVT-Jugendtraining gefunden hatten.

Das anschließende Hobbyrennen wurde von einem Sturz überschattet. Ausgerechnet der Teutoburger Rennorganisator Dirk Braun kam dabei zu Schaden. Nach einem Besuch im Krankenhaus ließ sich einer der Hauptverantwortlichen trotzdem zwei Stunden später mit einer schmerzhaften Schulterverletzung und bandagiertem Arm wieder am Streckenrand sehen.

Erfreulich stark besetzt war die Schüler- und Jugendrennklasse. Es scheint, als habe die Pandemie das Interesse am Rennrad auch bei Kindern und Jugendlichen angestoßen. Besonders die Altersklasse der unter 15-Jährigen war gut besetzt. Aus Sicht des Veranstalters fuhr Konrad Kottmann ein sehr kluges Rennen. Immer optimal platziert auf der Höhe des Geschehens und im Spint hinter Jonathan Müller (Unna) und Joel Musiol (Bielefeld) im Ziel. Ein toller Erfolg. Die Teutoburger Tom Eickmeier und Bjarne Klaus als Renndebütanten machten Ihre Sache ebenfalls gut und kamen als 5. und 6. in der U13 ins Ziel. Hier ging der Sieg an Finn Liedtke aus Osterweddingen.

Im Rennen der Amateure um den Großen Preis der Sparkasse ergab sich bis kurz vor Schluss ein spannender Schlagabtausch zwischen einer fünfköpfigen Spitzengruppe mit dem Lenzinghauser Julius Mundt, der das Fahrerfeld vehement nachsetzte. Bis eine Runde vor Schluss drohten die Ausreißer gestellt zu werden. Radsport vom Feinsten! Am Ende konnte sich Mark Jähne (Mettmann) aus der Spitzengruppe heraus knapp durchsetzen.

Im Juniorenrennen hatte Adrian Kerksiek vom RVT bei seinem Heimrennen kein Glück: Ein Defekt am Hinterrad erzwang nach wenigen Runden einen Radwechsel und beraubte ihn aller Siegchancen. Sein Bundesliga-Teampartner Paul Kaminski aus Bielefeld erwischte dagegen einen richtig guten Tag und siegte. Lukas Riepe aus Gütersloh sorgte auf Platz drei für ein ostwestfälisch dominiertes Podium in der U19.

Aus Sicht des Gastgebers rundeten Bogdan Kita auf Platz 7 und Marco Ortmeyer auf 9 die erfreuliche sportliche Bilanz des RV Teutoburg Brackwede ab.

Als einziger Veranstalter eines großen Radrennens in der ehemaligen Fahrradstadt Bielefeld zeigte der Radfahrerverein Teutoburg Brackwede einmal mehr: Die können Radrennen! Die 1. Vorsitzende Susanne Rebien dankte am Abend allen Mitgliedern und Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz und den Sponsoren für die verlässliche Unterstützung bei der Ausrichtung des 55. Große Preis der Sparkasse Bielefeld.

Mieke legt nach

Vize-Europameisterin im Mixed Timetrial

Bei den Europameisterschaften im Trentino sammelte Mieke heute einen weiteren großen Titel ein. Als schnellstes Frauenterzett war sie auf der tellerflachen Strecke unterwegs. Da die Herren einige Sekunden hinter der Italienschen Mannschaft ins Ziel rollte, kam an Ende die Silbermedaille für die deutsche Nationalmannschaft heraus. Wieder so ein Ding!

Ausbelastungstrainings Nachtrag

Spiekermann entwickelt sich zum Favoritenschreck

Ausgerechnet ein Oldie im Teilnehmerfeld der diesjährigen Ausbelastungstrainings setzt die üblichen Favoriten unter Druck. Im zweiten Lauf des Zeitfahrens profitierte er davon, dass die schnelleren Konkurrenten nicht am Start waren. Dem im ersten Lauf noch zeitgleichen Marco Ortmeier nahm er 10 Sekunden ab und lieferte damit die Bestzeit. Überraschend stark unterwegs war auch Dirk Braun mit einer Zeit unter 28 Minuten. Das Sommertrainingslager in den Dolomiten hatte anscheinend gut gewirkt – oder war es doch nur der neue Zeitfahrhelm? Mit einer Platzierung hinter Dirk konnte Bogdan als Mitfavorit um den Gesamterfolg allerdings nicht ganz zufrieden sein. „Zeitfahren kann ich nicht“ meinte der sonst so starke Tempobolzer, der es den RVT Trainingsgruppen gerne mit Führungen weit jenseits der 45 Km/h so schwer machen kann.

Eine Woche später stand „WWW“ an: Waldis Wunsch Weg. Das ist eine anspruchsvolle 4 km Runde zwischen Kirchdornberg und Werther, zweimal hoch, zweimal runter, keinmal erholen. Rauf sowieso nicht, runter nicht, weil enge Straßen, Regen und rutschige Kurven stets volle Aufmerksamkeit erfordern. Und wieder sicherte Spiekermann mit der zweiten Durchfahrt am Wartepunkt seinen guten Platz in der Gesamtwertung ab. Er profitierte davon, dass Marco auf die Teilnahme verzichtete und Adrian Kerksiek - als Bundesligafahrer und „Schlacks“ wie geschaffen für den Kurs – den Start verpasste. Er konnte daher mit Rundenrückstand nur als fünfter am Wartepunkt vorbeirollen. Traditionell steht dort der Namensgeber der Veranstaltung, Altmeister Futterleib und beobachtet akribisch ob sich die Trainingsgruppe den Anforderungen gewachsen zeigt. Ganz zufrieden war er nicht: „Keiner hat heute richtig draufgetreten, ihr habt euch ja nur angeschaut.“  Das stimmte wohl aus der Perspektive des Zuschauers. Auf dem Rad stellt man allerdings fest, dass es im Kreis der aktiven RVTler Bogdan, Markus, Reiner, Dirk und Adrian auf diesem Kurs schon einiger Anstrengung bedarf, um sich anschauen zu können. Dirk hielt bis zum vorletzten Anstieg gut mit, Reiner und Markus verloren den Augenkontakt zu Bogdan am letzten Anstieg.

In beiden Trainings sicherte sich Ulrike die Frauenwertung. Hier geht´s zu den Details.

Im Olymp angekommen

Miekes Goldmedaille – eine Würdigung

Unter all den Erfolgen und Titeln, die Mieke sich als Rennfahrerin erworben hat, sticht die Goldmedaille zweifellos heraus und krönt ihre bisherige Karriere.

Auch in diesen Tagen betonen Olympioniken und Olympionikinnen immer wieder, wie lang, hart und entbehrungsreich der Weg zum Erfolg gewesen ist. Das trifft für Mieke auch zu – meiner Ansicht nach sogar in besonderer Weise. So wie ich sie als Sportlerin und als Persönlichkeit kennen gelernt und erlebt habe, ist ihr weder eine so erfolgreiche Karriere als Radsportlerin, und erst recht nicht eine olympische Goldmedaille in die Wiege gelegt. Es gibt aber einige Gründe für ihren Sieg ausgerechnet in dieser Disziplin und unter diesen Umständen. Die sehe ich einerseits in ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten als Radsportlerin, wie auch in herausragenden Merkmalen als Persönlichkeit.

Mieke ist als Radsportlerin aufgrund ihrer Physis eine Ausnahmeerscheinung. Im internationalen Frauenradsport ist kaum jemand größer und kräftiger als sie. Unter bestimmten Rennbedingungen fährt Mieke in der absoluten Weltspitze mit. Flache Kurse und Einzelzeitfahren kann sie dominieren. Sie besitzt die Fähigkeiten, sich eigentlich über die eigenen Grenzen hinaus auszubelasten.

Das ist die sportliche Basis ihrer Erfolge.

Profiradsport besteht aber nicht nur aus flachen Kursen und Einzelzeitfahren. Solche Bedingungen sind eher die Ausnahme. Rennalltag sind Straßenrennen auf hügeligem, oft auch auf bergigem Terrain. Hier muss Mieke mehr leiden als fast alle anderen Fahrerinnen, ohne dass große Aussichten auf Erfolge bestehen. Das ist Physik und bedeutet für Mieke immer wieder auch längere Zeiten mit ausbleibenden Ergebnissen. Man kann sich vorstellen, wie schwer es ist, sich unter diesen Umständen immer wieder zu motivieren. Mehr noch: als Profi stellt sich dauernd die Frage nach dem Fortgang der eigenen Kariere und der beruflichen Existenz.

Ich erlebe Mieke als sehr reflektierte Persönlichkeit, die sich dieser Umstände sehr bewusst ist. Sie ist sich im Klaren darüber, dass es einerseits ein Privileg bedeutet, die Leidenschaft Radsport zum Beruf machen zu können. Ebenso präsent sind aber Zweifel, ob die Fähigkeiten ausreichen, um die eigene Zukunft im Profi-Frauenradsport zu sehen. Es ist sicher leichter, Antworten zu finden, wenn man weiß, dass alle anderen es genauso schwer haben. Nein, Mieke hat es im Profirennalltag schwerer!

Wie jede Radsportlerin kann Mieke ihre Ellenbogen gegen die Konkurrenz ausfahren. Ohne diese Fähigkeiten wird man nicht deutsche Meisterin oder Siegerin der Belgien-Rundfahrt. Aber Mieke braucht nicht dieses „ich will besser sein als alle anderen“ um absolute Höchstleistungen abzuliefern. Ich kenne sie als eine Frau mit außergewöhnlich hoher Empathie, großer sozialer Intelligenz und einem starken Bedürfnis nach Gerechtigkeit und Fairness. Sie übernimmt gerne wichtige Aufgaben für ein Team. Sie kann ihre Fähigkeit zur totalen Ausbelastung vielleicht sogar besser abrufen, wenn es nicht nur um sie, sondern um eine Gruppe geht. Das mag ihr manchmal im Wege sein, wenn es um Erfolge und Siege in den typischen Radrennen geht. Wie naheliegend wäre es mit ihrer Physis, kleinere und leichtere Konkurrentin beiseite zu schieben. Aber das ist nicht ihr Ding.

Kann man den Sieg in Tokio so ein bisschen besser einordnen?

Wenn je Aussicht auf eine olympische Medaille bestanden hat, dann wohl in dieser Disziplin: Mieke als zentrales Mitglied des Bahnvierers im Ringen um Erfolg nicht nur für sie selbst, sondern für ihr Team, ihre Trainer, Betreuer, Unterstützer und am Ende vielleicht auch für ihr Heimatland. Das sind für Mieke die Voraussetzungen für eine absolute Ausnahmeleistung: Nach einer perfekten Startphase nimmt der Vierer Fahrt auf. Mieke ist zunächst im letzter Position. Nach 2000m geht sie in Führung und hält vier Runden über 60 km/h. Jetzt geht sie an ihre Grenzen und darüber hinaus. Der Vorsprung zu den Britinnen wird größer, den drei Teampartnerinnen im Windschatten kommen nun ihre 183 cm zugute. Sie müssen einige Watt weniger investieren. Hier wird der Grundstock für das Finale auf den letzten 1000m gelegt. Mieke geht aus der Führung (übrigens die einzigen Meter bergauf). Die Britinnen wissen, dass sie geschlagen sind. Das deutsche Team dreht noch einmal auf und vollendet in Weltrekordzeit.

Der Weg dahin war jedoch keineswegs vorgezeichnet sondern oft mit Widrigkeiten gepflastert. Mieke hat es geschafft und ist damit nicht nur eine absolute Ausnahmeathletin, sondern stellt damit ihre außergewöhnliche starke Persönlichkeit unter Beweis. Anerkennung, Respekt, Wertschätzung – nein, das verdient Bewunderung!

Olympia Ticker......G O L D ! ! ......

Mieke hat den Traum einer Sportlerkarriere erreicht: einen Olympiasieg!!!
Wir sind alle unglaublich stolz auf dich und freuen uns sehr mit dir!

Und eine neue Weltrekordzeit gab es noch als Topping obendrauf....unglaublich, diese Frauenpower!!! Glückwunsch an das gesamte Bahnteam!

 

Teutoburg goes Tokio

Mieke goes Weltrekord!

Mit einer Fabelleistung hat sich der deutsche Bahnvierer um Mieke Kröger auf der Bahn in Tokio in der Weltspitze zurückgemeldet. Doch nicht nur das: mit einer Weltrekordzeit von 4:07 Min. sind die Frauen um Mieke das stärkste Frauenteam aller Zeiten! Selbst die Favoritinnen aus USA und Großbritannischen bissen sich an der Zeit die Zähne aus. Beide Konkurrenzteams platzten in den letzten beiden Runden und landeten letztlich deutlich hinter den deutschen Damen.

Bei den morgigen Finalrunden sind nun beste Voraussetzungen für olympisches Edelmetall geschaffen. Sogar die Goldmedaille scheint aus jetziger Sicht im Bereich des Machbaren.

Übertragung am Dienstag, 3.8. ab 8:30 Uhr.

Deutsche Meisterschaft in Bolanden

Zur Deutschen Meisterschaft der Jugendklassen machten sich gleich zwei Teutoburger auf: Konrad Kottmann startete in der Altersklasse unter 15 Jahren und Adrian Kerksiek war als U 19 Junior am Start. Die anspruchsvolle Runde im Pfälzer Wald führte zu einigen Stürzen und zahlreichen Aufgaben.

Umso erfreulicher war, dass Konrad als 32. finishen konnte. Erschöpft aber überaus zufrieden fand er sich damit im vorderen Vierteil des rund 120-köpfigen Startfelds wieder. Auf diese Position hatte er im Vorfeld bereits gehofft. Eine sehr starke Leistung, Konrad. Wir sind stolz auf dich.

Adrian sind Berge und Hügel eigentlich auf den Leib geschrieben. Trotzdem konnte er die lange Renndistanz von 132 km noch nicht mitgehen und beendete das Rennen vorzeitig. Damit befand er sich in breiter Gesellschaft, rollten von 120 Startern doch nur rund 30 über die Ziellinie. Unser Respekt für die Annahme dieser Herausforderung ist Dir sicher! Hoffentlich war kein Sturz oder eine Verletzung die Ursache für den Ausstieg.

Sommertraining

Zeitfahren mit kulinarischem Abschluss

Unsere neuen Jugendfahrer Tom und Bjarne haben heute beim Zeitfahr-Sommertraining ihr Debüt gegeben. Herzlichen Glückwunsch zu euren tollen Zeiten! Im Anschluss an die Runden durften wir bei Reibekuchen, Bier und Bratwurst bei Waldi und Elisabeth entspannen und endlich mal wieder in größerer Runde zusammensitzen - geimpft, getest und genesen! 

Vielen Dank an unsere lieben Gastgeber Futterleib

Hier noch der Stand der Dinge: Excel

und die Rundenzeiten: Word-Datei

 

Brennenheide

Sommertraining Nr. 2

Ein schönes Bild im einheitlichen Dress! Und passend der "Veteran" im historischen Trikot...Hier der Stand nach Lauf 2: Excel

Brennenheide

Jugend forsch

Der 11km Rundkurs in Brennenheide mit den zwei Anstiegen ist bekanntermaßen wie geschaffen für die RVT-Belastungstrainings. Acht Teutoburger und eine Teutoburgerin zeigten sich den Herausforderungen gewachsen. Zunächst machte Minette im ersten Anstieg die Tempovorgabe und führte bei der ersten Passage der Warteline das Feld an. Damit setzte die einzige weibliche Teilnehmerin schon mal ein Ausrufezeichen.

Adrian, der jüngste im Kreise machte die Tageswertung jedoch mit einer einzigen Attacke in Runde drei klar. Am zweiten Anstieg der Runde zeigte er mit einer fulminanten Beschleunigung, dass er am Berg einfach eine Klasse für sich darstellt. Zuvor hatte Markus durch eine Tempoverschärfung zwar ein Loch zur Gruppe gerissen, aber Adrian flog so schnell an ihm vorbei, dass unmöglich Tuchfühlung zu halten war. Auch der Versuch, in der anschließenden Abfahrt alleine gegen den Bundesligafahrer Boden gut zu machen, war zum Scheitern verurteilt. Nach einer halben Runde war das Peloton wieder herangerollt. Adrian dagegen ward erst nach weiteren zwei Runden an der Wartelinie wieder gesehen. Beeindruckend!

Im Feld der Verfolger zeigte sich zunächst Dirk aktiver, in den verbleibenden Anstiege drückte Markus fortan jedes Mal auf´s Tempo. Minette, Jürgen N, Hanno und schließlich auch Dirk konnten die Belastungen nicht mehr mitgehen. In der letzten Runde legte Markus am Schlussanstieg noch einmal rund 50 Meter zwischen sich und die verbliebenen Verfolger Reiner und Jürgen S. Die aber wollten nicht lockerlassen. Der Einsatz sollte sich zumindest für Reiner am Ende noch auszahlen: 300 Meter vor der Wartelinie ereilte Markus ein heftiger Wadenkrampf, der eine zügige Weiterfahrt unmöglich machte. Diese Chance ließ sich Reiner nicht entgehen und beendete das Ausbelastungstraining noch vor Markus.

Für Adrian war das harte Training die ideale Vorbereitung für seine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am nächsten Wochenende in Bolanden. Ganz so einfach wird es sicher nicht mit einem Sieg klappen, aber die Form stimmt in jedem Falle.  Wir drücken die Daumen, auch für Konrad, der in der U15 antreten will.

Steinhagen Greffen Steinhagen

Was war das denn?

Endlich! Nach ewig langen Monaten ist Radfahren in der Gruppe wieder möglich. Das erste Ausbelastungstraining nach den Einschränkungen der Pandemie lockt gleich 11 Teutoburger an den Startpunkt im Steinhäger Ortsteil Ströhen. Leuchten wir das Seelenleben der teilnehmenden Rennradfahrer auf den nächsten  55 km aus, belauschen die taktischen Überlegungen und versuchen, eine Erklärung für 54,2 km Grundlagentraining zu finden:

"Endlich wieder alle zusammen. Wenn ich jetzt schneller fahre, fliegt die Gruppe gleich wieder auseinander. Ach nee…."

"Den Lockdown habe ich überwiegend auf der Couch verbracht. Am besten fahren wir weiter 30er Schnitt. So merkt niemand wie schlecht ich eigentlich drauf bin. Auf die Weise lassen sich vielleicht ein paar Körner bis auf die letzten Meter vorm Ortseingang Steinhagen retten."

"Was sollte man schon groß machen in den letzten Monaten, war ja alles zu. Genau wie ich werden die anderen sicher auch stundenlang einsam Grundlage geschrubbt haben. Da wäre eine Attacke aussichtlos. Hier fährt heute garantiert niemand den anderen davon."

"Erst der Lockdown. Dann das kalte, nasse Frühjahr. Das Einzige, was man machen konnte waren die Sprinttrainings auf der Rolle. Hoffentlich kommt die Gruppe komplett an der Ziellinie an…."

Nur die letzten 0.8 km der Gesamtstrecke wurden im Belastungsbereich zurückgelegt. Hier die Reihenfolge des Zieleinlaufs:

Marco, Adrian, Stefan, Markus, Dirk, Reiner, Jiri, Martin, Jürgen S., Moritz

Waldi kürzte ab und erwartete die Gruppe zusammen mit Jürgen N.

 

 

Es geht wieder los!

Vereinsmeisterschaft 2021

Endlich ist es wieder möglich, in kleinen Gruppen Rad zu fahren. Aber was ist schon ein neben- und hintereinander herfahren, wenn man sich nicht anständig messen kann! Daher gibt es nun endlich wieder Termine, um sich einen anzufahren oder auch richtig zu entkernen....

Bitte notieren: (Achtung geänderte Reihenfolge)

Sa, 12.06. - Steinhagen - Greffen - Steinhagen

Sa, 19.06. - Brennenheide

Sa, 26.06. - Zeitfahren - anschließend sind alle eingeladen zu den legendären Kartoffelpuffern bei Waldi im Garten

Sa, 03.07. - WWW ???

Weitere 4 Läufe finden nach den Sommerferien statt (6x6, Bielstein, Kriterium, Ascheloh). Von den 8 Läufen gehen 6 in die Wertung ein.

Treffpunkt jeweils 14 Uhr Brücke. 

Allen viel Spaß beim "Sommertraining"!

Für die neuen Mitglieder oder diejenigen, deren Beteiligung so lange zurückliegt, dass sie sich nicht mehr an die genaue Strecke erinnern können, sind hier die Streckendaten als gpx-Datei zum Download bereitgestellt: Downloads

Tabelle

 

Das Brückentraining ist wieder eröffnet

Samstag 14 Uhr, Sonntag 9:30 Uhr - wie immer!

Seit ein paar Tagen können wir wieder in unserem kontaktfreien Sport mit 25 Fahrerinnen und Fahrern gemeinsam unterwegs sein. Was für ein Fest! Ich denke, dass es viele vermisst haben, mit den Vereinskollegen plaudernd durch OWL zu stechen...daher möchte ich nochmal daran erinnern und im Sinne einer gemeinsamen Vereinsgestaltung darum bitten, dass wir unsere Trainingstreffpunkte wie gewohnt einhalten: Samstag um 14 Uhr, Sonntag um 9:30 Uhr an der Brücke Treppenstraße. 

Sollte dies nicht mehr für alle eine passende Zeit (oder Treffpunkt) sein, können wir das gern in einer der nächsten Vereinsversammlungen - die jetzt hoffentlich auch bald wieder anlaufen können, Näheres dann hier - besprechen und ändern, wenn gewünscht. 

Bis dahin würde ich mir ein zahlreiches Erscheinen an der Brücke zu den gewohnten Zeiten wünschen!

Bleibt gesund und bis bald,

Susanne

 

RTF Schöne-Teuto-Tour 

Unsere RTF 2021 fällt aus!

Aufgrund der unsicheren Corona-Situation haben wir für unsere diesjährige RTF - die am 30. Mai stattfinden sollte - keine Genehmigung bekommen. Bis heute hat Rainer versucht zu retten, was zu retten ist, und der Vorstand war willens und guten Mutes, die Veranstaltung mit umfangreichen Hygienemaßnahmen wie im letzten Jahr durchzuführen. Aber die momentane Lage lässt keinen Spielraum für eine RTF zu, auch wenn die Inzidenzwerte sich derzeit leicht verbessern. Die Stadt hat aber keine Möglichkeit gesehen, die Veranstaltung guten Gewissens zu genehmigen. 

So müssen wir die RTF Schöne-Teuto-Tour in diesem Jahr leider absagen.

An eine Verlegung der RTF in den Herbst ist erstmal nicht gedacht, da am 12. September unser Radrennen im Südwestfeld stattfinden soll.

 

Saisoneröffnungsfahrt 2021

Warmgeduscht wurde später

Die Saisoneröffnungsfahrt stand in diesem Jahr – wie sollte es anders sein - unter dem Zeichen der Corona-Pandemie. Deshalb machten sich nur jeweils zwei Fahrer als Team auf ihre Wege in einen recht kühlen aber sehr sonnigen Märztag.

Frank und Dirk erkundeten das bekannte Trainingsrevier zwischen Ostwestfalen und Münsterland. Die Straßenschilder sind noch an Ort und Stelle und haben den Rütteltest gut überstanden. Es kann also wieder losgehen. Weitere Fotopausen haben die beiden nicht eingelegt, um den 36er Schnitt nicht zu gefährden.

Unser U15 Rennfahrer Konrad nutzte die sonnigen Stunden ebenfalls zu einer Trainingsrunde. Danach machte er es sich auf dem Sofa gemütlich und genoss den Sieg des Alpecin-Profis Mathieu van der Poel bei Strade Bianche. Ist ja auch irgendwie eine Bielefelder Saisoneröffnung.

Während Konrad nach getaner Arbeit Radrennen anschaute, träumte sein Rad von Geraadsbergen.

Vier Fahrer in zwei Paaren nahmen trotz allem die große Herausforderung an und bewältigten den kompletten Eröffnungsklassiker Brackwede – Drewer - Möhnesee – Brackwede. Insgesamt 180 km. Entgegen der ersten Befürchtungen war es nicht zu kalt. Die Sonne schien fast den ganzen Tag und tauchte die Strecke in ein freundliches Frühlingslicht, dass die Stimmung hob und die Herzen wärmte.

Beide Teams fuhren unabhängig voneinander um 9 Uhr los. Der erste schwere Rückschlag der noch jungen Radsportsaison ereilte Christoph und Markus bei der Ankunft in der Verpflegungsstelle Drewer: Rainer und Felix waren schon da! Wer Teutoburg kennt, kann sich den Wortwechsel vorstellen.

Wie dem auch sei - schon alleine das opulente Frühstücksbuffet war aller Mühen wert. Diesmal wurde draußen serviert und im beheizten Wintergarten mit viel Abstand zueinander gefrühstückt.

Reiner und Felix machten sich dann als erste auf den weiteren Weg. Beide Teams schossen das Belegfoto bei Gardasee Feeling auf der Staumauer.

Zunächst ohne sich weiter zu begegnen spulte man die verbleibende Strecke nach Bielefeld ab. Traditionell macht man in Rietberg noch einmal Pause für einen Apfelstrudel. Das ging so natürlich dieses Mal nicht. Daher stoppten Christoph und Markus nur an einer Eisdiele für einen Kaffee to go. Kaum war der erste Schluck genommen, trafen Reiner und Felix ein. Damit war die üble Scharte vom Vormittag natürlich mehr als ausgewetzt. Die fast gleichen Sprüche vom Vormittag wurden noch einmal zitiert, nun aber in umgekehrter Richtung.

Fazit: 5 Grad wärmer hätten höchstens 5 Prozent mehr Spaß bedeutet. Das kann man vernachlässigen.

Vermutlich waren noch einige weitere Teutoburger Paare mit dem Rennrad unterwegs. Deren Beiträge werde gerne ergänzt!

Jahreshauptversammlung fällt aus

(25.02.21) Die Mitgliederbefragung hat ergeben, dass die meisten Teutoburger in diesem Jahr auf die JHV verzichten wollen (33,3%) und der Vorstand bis zur nächsten JHV weiter geschäftsführend tätig bleiben soll.

Sollte sich nach Ende der Corona-Lage dennoch das Bedürfnis nach einer JHV ergeben, werden wir sie kurzfristig einberufen.

 

 

Die Corona-Pandemie lässt uns immer noch nicht los

Seit März 2020 haben wir keine monatliche Mitgliederversammlung mehr durchführen können, die reguläre Vereinsarbeit liegt lahm. Immerhin konnten wir unsere bewährten Veranstaltungen RTF Schöne-Teuto-Tour und das Brackweder Radrennen um den Großen Preis der Sparkasse durchführen! Das war ein großes Geschenk, denn die allermeisten der landesweiten Rennen und RTF mussten ausfallen.

Der Präsident des Stadtsportbundes möchte uns alle ermutigen und bitten, in diesen Zeiten "bei der Stange" zu bleiben und dem Verein nicht den Rücken zu kehren, auch wenn ein gemeinsames Vereinsleben derzeit unmöglich ist.

Seht hierzu seinen Appell an uns alle: Link zum Video

 

Der Vereinsmeister 2020 ist ermittelt:

Herzlicher Glückwunsch an Nilsson Braun!

Weitere Platzierungen: hier

Ascheloh ist traditionell der letzte Lauf der "Sommertrainings" im RVT. Coronabedingt ist die Trainingsreihe um eine Veranstaltung gekürzt worden. 

 

 

 

Termine R.V. Teutoburg

Veranstaltungen am  17. September 2021
Heute keine Veranstaltung
Aug 2021 Zurück zum aktuellen Monat Oct 2021
Datum Veranstaltungen im September 2021 Info
04.09.2021 Vereinslauf 04.09.2021 14:00 (Treppenstraße/Brackwede) Bielstein

14:00 ab Brücke oder entsprechend später am Fuße des Bielstein

 




05.09.2021 Sonntagstraining

9:30 Rennradtraining. Treffpunkt: Treppenstrasse vor Cafe Groll an der Brücke  51°59'12.7"N 8°30'40.7"E

Im Winter MTB oder Rennrad, Absprache kurzfristig per WhatsApp. Neu Interessierte schicken eine SMS oder rufen an: 0172 7688552.




07.09.2021 Vereinslauf 6x6 ACHTUNG UHRZEIT 18:30 Vereinsstrecke Ströhen

ACHTUNG, geänderte Uhrzeit

Start 18:30h ab Startpunkt im Ströhn

Dieser Lauf wird auf unserer Vereinsstrecke auf dem Ströhen/Steinhagen abgehalten.

Hier wird ein Rundstreckenrennen bestritten, bei dem 6 Runden auf der 6km langen Runde gefahren werden. Auch hier wir auf Endspurt gefahren!




12.09.2021 Sonntagstraining

9:30 Rennradtraining. Treffpunkt: Treppenstrasse vor Cafe Groll an der Brücke  51°59'12.7"N 8°30'40.7"E

Im Winter MTB oder Rennrad, Absprache kurzfristig per WhatsApp. Neu Interessierte schicken eine SMS oder rufen an: 0172 7688552.




18.09.2021 Vereinslauf 18.09.202114:00 ab Brücke (Vereinsstrecke Ströhen) Kriterium

Start 14h ab Brücke oder 14:30 am Startpunkt auf der Vereinsstrecke

Das Kriterium wird auch auf der Vereinsstrecke auf dem Ströhen in Steinhagen abgehalten.

Ziel ist es hier, möglichst viele Punkte in den Wertungsrunden zu erfahren. In jeder zweiten Runde werden Punkte verteilt. 1. 5 Punkte, 2. 3 Punkte, 3. 2 Punkte, 4. 1 Punkt

In der letzten Runde werden doppelte Punkte verteilt, 10/6/4/2. Somit besteht die Möglichkeit zum Schluss sich noch nach vorne in der Punktetabelle zu sprinten. Sieger ist der, klar mit den meisten Punkten!




19.09.2021 Sonntagstraining

9:30 Rennradtraining. Treffpunkt: Treppenstrasse vor Cafe Groll an der Brücke  51°59'12.7"N 8°30'40.7"E

Im Winter MTB oder Rennrad, Absprache kurzfristig per WhatsApp. Neu Interessierte schicken eine SMS oder rufen an: 0172 7688552.




21.09.2021 Vereinslauf Zeitfahren 3. Versuch - Zeit ?? Startpunkt Ströhn

Start am Treffpunkt Vereinsstrecke, Zeit noch offen, Wiesenstrasse Steinhagen/Ströhen

51°58'58.5"N 8°24'25.0"E

51.982921, 8.406941




25.09.2021 Samstagstraining 14:00

14:00 h Rennradtraining. Treffpunkt: Treppenstrasse vor Cafe Groll an der Brücke  51°59'12.7"N 8°30'40.7"E

Im Winter MTB oder Rennrad, Absprache kurzfristig per WhatsApp. Neu Interessierte können eine SMS schicken an 0172 7688552.

 




26.09.2021 9:30 - Vereinslauf Ascheloh

9:30 h ab Treffpunkt Brücke. Treffpunkt: Treppenstrasse vor Cafe Groll an der Brücke  51°59'12.7"N 8°30'40.7"E

Das Ziel ist die Friedrichshöhe.




Bis die Tage!