direkt zum Kalender >>

Radfahrerverein Teutoburg von 1891 Brackwede-Bielefeld e.V.

Hier der Aktuelle Stand des Wintercup

 

Das Maß der Dinge im Wintercup: Nilsson Braun

Fast nach Belieben dominiert der 15-jährige Nachwuchssportler derzeit die Wettkämpfe des Wintercups 2018/2019. Sowohl im Biathlon als auch im Duathlon siegte er souverän vor der Konkurrenz. Und den zweiten Platz hinter Marco im Tischtennisturnier kann man auch nicht wirklich als „Schwäche“ auslegen. Mittlerweile besteht kein Zweifel mehr daran, dass der junge Teutoburger auf Siegerkurs in der Gesamtwertung liegt. In der Verfolgung kann Stefan verletzungsbedingt beim Biathlon nicht antreten und muss Punkte liegen lassen. Im TT-Turnier fährt er sein zweites Streichergebnis ein und hat damit kaum noch eine Chance auf´s Treppchen. Hier streiten sich Markus S. und Jürgen um den 2. Platz. Jürgen kann einen Sieg im Schwimmen in die Waagschale werfen, während Markus noch nicht über einen 2. Platz hinauskam. Markus kann im letzten Wettkampf, dem MTB Rennen, nur dann an noch an Jürgen vorbeiziehen, wenn sich andere Fahrer zwischen den beiden platzieren.

Besonders erfreulich ist heuer die Teilnahme der Teutoburgerinnen. Silke und Linda, vor allem aber Ulrike stehen regelmäßig am Start und sammeln Punkte für die inoffizielle Damenwertung.

 

Radsport ist Wintersport

Gleich zwei Teutoburger gaben sich beim traditionellen Silvestercross in Herford die Ehre: Markus Valen und Henning Jansen schreckte weder der technisch sehr anspruchsvolle Parcours, noch die unglaublich starke Konkurrenz. Stoisch absolvierten die beiden Runde um Runde auf dem tiefen, glitschigen Geläuf, kassierten durchaus auch Überrundungen durch die Stars der nationalen Crossszene, fuhren ihr Rennen aber bis zum Schluss aus. Respekt!

Der Einladung zur CTF nach Gütersloh folgten am 5.1. sieben Teutoburger. Markus B., Reiner, Jürgen, Dirk und Markus S. bewältigten die 52 km Runde, Ulrike, Silke und Linda ließen es an diesem Tag mit 25 km genug sein. Hinzurechnen muss man jedoch die Hin- und Rückfahrt, die das Team Teutoburg – wie könnte es anders sein – natürlich ebenfalls mit dem Rad unternahm. Am Ende werden unter erschwerten Bedingungen (Regen, Schlamm, 8 Grad) so zwischen 45 und 75 km auf dem Tacho gestanden haben. Außerdem soll hier nicht verschwiegen werden, dass Reiner erstaunliche Frühform aufblitzen ließ. Mehrfach war auf der abwechslungsreichen Runde aus dem Munde eines verzweifelt an seinem Hinterrad klebenden Teutoburgers, (der hier nicht genanten werden will) ein heiseres „Kürzer!“ zu vernehmen.

Teutoburg verstehen

Kürzlich beim Tischtennisturnier aufgeschnappte Äußerung in einem Duell von zwei Teutoburgerinnen: „1:1. Scheiße, dass wird knapp.“

 

Im nassen Element

Das Verhältnis zwischen Radfahrern und Wasser ist nicht ganz ungetrübt. Wer jemals bei fünf Grad im Dauerregen stundenlang mit dem Rad unterwegs war, weiß, wovon ich spreche (Stichwort „Saisoneröffnungsfahrt“). So offenbarten auch beim 2. Wettkampf des Wintercups fast alle Teutoburger Teilnehmer des 1000m Schwimmens, dass ihre sportlichen Qualitäten eher anderswo zu suchen sind. Eine Ausnahme bildet hier Ulrike, die zwar vor dem Wettkampf tief stapelte, sich aber im Wasser sehr stilgerecht und flott bewegen konnte. Ihren direkten Konkurrenten Reiner und Dirk setzte sie jedenfalls stark zu! Im ersten Lauf lieferten sich diese drei harte Positionskämpfe. Bis zur letzten Runde war offen, wer das Rennen für sich entscheiden konnte. Reiner sicherte zwar seine Führungen durch extrem ausladende Armzüge immer wieder ab (doppelt so breit wie Robby McEwens Ellbogen im Sprint!), letztendlich musste er aber doch anerkennen: Dirk war der stärkere Schwimmer. Vor Ulrike rettete Reiner nur 2 Sekunden ins Ziel. Enger geht’s kaum! Waldi und Marcus V. komplettierten die erste Startergruppe, machten ihre 1000m ebenfalls voll, konnten dem Tempo der Spitzengruppe jedoch nicht folgen.

In der zweiten Runde traten Jennifer, Marco, Markus S., Stefan und Jürgen gegeneinander an. Jürgen ging vom Start weg in die führende Position. Marco und Jennifer zogen ihr Ding durch, mussten jedoch einige Rundenrückstände in Kauf nehmen. Soweit war alles klar… richtig eng wurde es aber zwischen Markus S. und Stefan. Nach ca. 10 Minuten hatte Stefan eine halbe Runde Vorsprung, konnte das hohe Tempo jedoch nicht durchhalten. Nach 750 Metern war Markus „dran“. Jürgen hatte da zwar schon eine Runde Vorsprung, verwaltete diesen aber nun in der Gruppe mit Markus und Stefan. Während Stefan immer wieder versuchte, Jürgen zu überholen, wartete Markus in dritter Postion ab. Die Rechnung ging letztlich auf. Jürgen beendete das Rennen als Gesamtschnellster eine Runde vor Markus und Stefan. Nun ist die Bahn frei. In der vorletzten Bahn zieht Markus bis zur Wende mit Stefan gleichauf. Kleines Finale um Platz zwei! Jetzt zahlt sich aus, dass Markus so lange abgewartet hatte. Im Schlussspurt entscheidet er das Duell mit Stefan auf den letzten zwölf Metern.

Fazit: Hauptsache Wettkampf. Rad fahren können wir besser.

Die Zeiten: Waldi 44:00, Markus V. 36:25, Jennifer 35:02,Marco: 31:24, Ulrike: 26:52, Reiner: 26:50, Dirk: 26:41, Stefan 23:27, Markus S. 23:16, Jürgen 22:11

 

Teutoburg verstehen

"Ich habe die Winterpause heute beendet"

Nilsson Braun Rennfahrer U17, am 3. November 2018.

Saisonabschluß - wir können auch gemütlich