Mieke in der Bundesliga + Infos Deutsche Meisterschaften
Öfter mal was Neues: Mieke bei den Sixdays Bremen
18.01.2012 | Hier ein Beitrag von Sat1 Regional: Link (führt auf externe Seite)
"Schnell wie ein Pfeil: Mieke Kröger
Erst vor gut drei Jahren hat Mieke Kröger mit dem Radsport begonnen. Inzwischen ist die 18-jährige Bielefelderin Juniorenweltmeisterin, mehrfache Deutsche Meisterin, Olympiakandidatin - und nominiert für die Wahl zur Nachwuchssportlerin des Jahres in NRW."
soweit das Zitat vom WDR - und Mittwoch abend im WDR Fernsehen Lokalzeit 19:30 bis 20:00!
Wer es verpasst hat, kann hier nochmal schauen: Link zum WDR
Radiointerview mit Mieke von Radio Bielefeld am 29.09.11:
6. Deutscher Meistertitel für Mieke Kröger
Goldener Oktober
Mit einem weiteren Meistertitel bestätigte Mieke bei der Deutschen Meisterschaft im Omnium ihre Ausnahmestellung im Kreis der deutschen Juniorinnen.
Der Wettkampf auf der Radrennbahn in Berlin bestand aus 6 Läufen: Rundenrekord, Ausscheidung sowie das Punktefahren wurde am Samstag ausgefahren, am Sonntag waren dann Zeitfahrwettkämpfe über 500m und 2000m angesagt und das Scratch. Sage und schreibe vier der sechs Läufe entschied die Teutoburgerin für sich. Der fünfte Deutsche Meistertitel in dieser Saison war ihr nicht mehr zu nehmen.
Natürlich war Mieke als Favoritin am Start. Auf Überraschungsangriffe brauchte sie sicher nicht zu setzen, in allen Läufen war sie markiert, ihre Aktionen blieben nie unbeantwortet. Entsprechend schwer wurde es ihr in den Läufen mit direkter Konkurrenz gemacht. Hier erwies sich Ariane Horbach als starke Konkurrentin, die Mieke immerhin das Punktefahren und den Scratch abnehmen konnte.
In Berlin verfolgte Mieke mit aufmerksamem Blick die Leistungen der Frauen Elite – der Wettkampfklasse, in der sie sich bald wird behaupten müssen. Fast ein wenig selbstkritisch bemerkte sie, dass ihr Rundenrekord noch gut 1 Sekunde hinter der Siegerzeit der Damen liegt und dass sie die 2000m auch nicht unter 2,30 beenden konnte. Absteigende Formkurve im Oktober zeigt aber auch , dass sie bis dahin alles richtig gemacht hat. Außerdem ist Kopenhagen auch mal gerade eine Woche her...darf man ja auch einfach mal etwas müde sein oder?
Mit diesem wohl letzten Wettkampf als Juniorin schließt Mieke zwei unglaublich erfolgreiche Jahre ab. RV Teutoburg freut sich mit ihr über diesen wohl letzten Glanzpunkt in ihrer Zeit als „U19w“. Herzlichen Glückwunsch!
Berlin, 2.10.11
Nach Kopenhagen
Nur wer sich ins Licht stellen kann, kann auch Schatten werfen
Um es vorweg zu nehmen: Mieke hat es auf den letzten 2 km verpatzt. Daran gibt es nichts zu deuteln und sie wäre die Letzte, die dafür Ausflüchte und Entschuldigungen sucht. Das beste, was man dazu sagen kann, hat Frau Teutenberg beigesteuert, als sie Mieke getröstet hat: Sowas ist schon ganz anderen passiert...
Aber die Wettkämpfe der Juniorinnen bestanden aus mehr als 80 Rennkilometern. Da wären zunächst die 14 km des EZF, Mieke bot Fahrdynamik vom feinsten und wurde belohnt mit einer Bronzemedalle. Hauchzarte 2,8 sec von Gold entfernt - was wäre wohl, wenn Mieke zuletzt am Start gestanden hätte?
Dann die 70 perfekt gefahrenen Rennkilometer des Straßenrennens. Mieke, immer gut erkennbar an den gelben Schuhen, macht einfach alles richtg: Immer unter den ersten 10, immer aufmerksam. Mieke schont ihre Kräfte in der ersten Rennhälfte, setzt aber dann deutliche Akzente: Sie iniziieirt einen ersten, noch erfolglosen Ausreißversuch, stellt später die Holländerin Tejong und animiert danach deutlich die Fluchtgruppe zur gemeinsamen Arbeit. Mit untrüglichem Renninstinkt setzt sie als einzige in der entscheidenden Rennphase der Italienerin Ratto nach. Wie aus dem Lehrbuch baut Mieke mit Ratto und unterstützt von ihren Mannschaften die Führung aus und macht eigentlich alles alles richtig....
Vielleicht sollte man einiges nicht vergessen, wenn man die letzten Rennkilometer analysiert: Das war Miekes erste Begegnung mit dem ganz großen Radsportzirkus. Fernsehübertragung, Motorradstaffeln, die Nähe zu den ganz großen Namen des Radsports... all das hinterlässt ja auch Spuren. Anders als in den Rennen, die man sonst so im TV sieht, hatte Mieke keinen Knopf im Ohr mit den taktischen Anweisungen des Trainers, sondern war ganz auf sich gestellt bei der Interpretation des Renngeschehens. Es ist leicht, sich die Haare zu raufen, wenn der Vorsprung sekundengenau in der Fußleiste bei Eurosport eingeblendet ist. Auf dem Rad ist aber nicht auf dem Sofa!
Wer auch nur ein bisschen vom Radsport versteht, wird ihre Leistung und ihren Erfolg in Kopenhagen richtig einordnen können und daraus eigentlich nur einen Schluss ziehen: Das war die Juniorinnen-WM der Mieke Kröger. Und mit ziemlicher Sicherheit nur ihre letzte als Juniorin!
Radrennen ist ungerecht
Miekes Galavorstellung bleibt unbelohnt
Flacher Kurs - Massensprint. Dass diese Gleichung (fast) immer aufgeht, musste Mieke Kröger im Straßenrennen der Juniorinnen in Kopenhagen nur 500 m vor dem Zielstrich schmerzhaft erfahren. Mieke hielt sich im gesamten Rennverlauf stets vorne auf und entging so den zahlreichen Stürzen im Feld. Zwar sind auch Miekes Sprinterqulitäten nicht schlecht - trotzdem wird vor dem Rennen klar die taktische Devise ausgegeben worden sein, ihre überragende Tempofestigkeit zu nutzen und ihr Heil in einer Fluchtgruppe zu suchen. Schon in der vorletzten Runde war sie in einer kleinen Spitzengruppe vertreten und beteilgte sich dort fleißig an der Führungsarbeit. Im Feld hatte man jedoch aufgepasst und konnte die Ausreißer stellen. Als einzige konnte sie in der letzten Runde der italienschen Europameisterin Rosella Rotta nachsetzen und holte sie rasch ein. Das Duo baute seinen Vorsprung aus und hatte 2 km vor dem Ziel gut 30 Sekunden auf das Feld rausgefahren - eigentlich war die Sache klar und auch Eurosport Reporter Karsten Miegel freute sich schon über die zweite Medaille für die Teutoburgerin. Für den Zuschauer unerklärliches ereignete sich dann auf der Zielgerade: Das vermeintliche Siegerinnenduett nahm deutliche Tempo raus. Ob Mieke sich deutlicher in Führung wähnte, ob der Akku einfach leer war, ob Mieke alles auf eine Karte setzen wollte und sich in taktische Spielchen mit Rotta verwickeln ließ, ob es alles ganz anders war... - wir werden sie selber fragen müssen. So geschah das Unausweichliche: Mieke wurde in Sichtweite des Zielstrichs vom Feld überrollt und ging leer aus. Das Ergebnis ist sicherlich eine bittere Pille für die Juniorin - andrerseits konnte Mieke dem Rennen ihren Stempel aufdrücken und hat wohl grundsätzlich die richtige taktische Grundentscheidung für sich getroffen und ist in jedem Fall bis 1 km vor dem Zielstrich ein überragendes Rennen gefahren. Schlussendlich, wer kennt sie nicht, die alte Rennfahrerweisheit: Lieber von vorne sterben, als hinten nichts erben.
Für uns Teutoburger war sie die stärkste Fahrerin im Feld - zugegebnermaßen mit einer schwarz-weiß-blau getönten Brille betrachtet.
Bronze im EZF in Kopenhagen
Mieke sammelt internationales Edelmetall
Als neunte Fahrerin musste Mieke im ersten Wettkampf der Rad WM auf die Strecke. Schon an der ersten Zwischenzeitabnahme war klar, wer die Vorgabe macht, die an diesem Vormittag in Kopenhagen das Maß der Dinge darstellt: Mieke Kröger, die Brackwederin, wie Karsten Miegel, Fachmann für Radsport auf Eurosport, sachkundig erklärt.
Am Bildschirm lässt sich in den folgenden Minuten klar ausmachen, wie Mieke eins wird mit ihrem FES, kraftvoll und rund bewegt sie die Kurbeln, ruhig und fest ruhen Kopf und Oberkörper über dem Auflieger - Indurain, Ullrich, Cancellara - Kröger. Mieke, die Stilkone.
Auch im Ziel setzt Mieke mit 19:21,43 für mehr als eine halbe Stunde die Marke, an der sich die Weltelite der Juniorinnen die Zähne ausbeißt. Welche Anstrengung sie ihrem Körper abverlangt wird erst im Zielauslauf deutlich, als sie über den Lenker gebeugt heftig nach Luft ringt.
Lange, sehr lange darf Mieke auf dem heißen Stuhl mit dem Titel liebäugeln, stark eingeschätzte Fahrerinnen aus Spanien und den Niederlanden können nicht an ihrer Führungsposition rütteln. In Brackwede beginnt man, an den Banderolen der Sektflaschen zu nesteln.
Erst die letzten beiden Fahrerinnen, die Britin Elinor Barker und die Australierin Jessica Allen zeigen mit 19:20,47 und 19:18,63 Minuten, dass auch andernorts sehr schnell Rad gefahren wird. Mit 2,8 und 0,9 Sekunden Rückstand bewegt sich Mieke auf Augenhöhe mit den beiden schnellsten Mädels der Welt. Gold verloren? Nein, Bronze gewonnen! Daheim knallen die Korken an die Decke. Schon bei der Siegerehrung weiß Mieke ihren überragenden Erfolg richtig einzuschätzen und lächelt in die Kamera. Sie krönt mit der Bronzenen eine Saison der Superlative - vier deutsche Meistertitel, Weltmeisterin auf der Bahn und nun Bronze gegen die Uhr – welch eine Bilanz.
Freitag Vormittag fällt der Startschuss für das Straßenrennen der Juniorinnen. Auch da wird Mieke vielleicht ein Wörtchen mitreden wollen. Ein wenig träumt man in Brackwede schon von weiter schrumpfenden Vorräten in den Sektkellern...
Krögers Spätlese
Miekes WM Vorbereitungen
16.09.11 - "Nur zur Ausbelastung" ist Mieke am Samstag Vormittag (nach Mithilfe beim RTF Start) nach Wuppertal zum Rennen um die Uni gefahren - und mit einem Sieg in der Juniroinnenklasse und Platz 2 im Gesamtfeld der Frauen-Elite heimgekehrt. Frauen und Juniorinnen starteten gemeinsam, kurze Zeit später ging das Feld der Junioren an den Start. Wie von Mieke erwartet pflügten die "Jungs" bald schon durch das weiblche Peleton. Mieke nutzte die Situation und hängte sich an ein schnelles Hinterrad. Zu diesem Zeitpunkt wähnte sie sich an der Spitze des Damenfeldes - was nicht so ganz stimmte, denn die spätere Siegerin Melanie Hessling hatte einen noch schnelleren Lift nach vorne erwischt. Durch die verschiedenen Starterfelder, Überrundungen und das Auseinanderfallen in kleine Gruppen entstand eine recht unübersichtliche Rennsituation. In den letzten Runden hatte Mieke dann wohl immer noch die Trainingsvorgabe "Ausbelastung" im Ohr - jedenfalls löste sie sich von der Gesamt-Zweitplatzierten Anna Bianca Schnitzmeier und überquerte "solo" den Zielstrich. Bravo!
Mieke ist seit Donnerstag in Kopenhagen. Die WM der Junioren wird am gleichen Ort wie die Profi-Läufe ausgetragen - welch ein Erlebnis für Mieke und welch ein Erfolg allein schon ihre Teilnahme am wohl größten Radsportevent des Jahres - sieht man mal von der Tour ab, die bekannntermaßen nur von Männern gefahren wird. Sie wird sowohl im Einzelzeitfahren (Montag, 19.9. 10 Uhr) als auch im Straßenrennen (Freitag 23.9.) die deutschen Farben vertreten. Die Streckenführung des Zeitfahrens dürfte der großgewachsenen und kräftigen Teutoburgerin liegen, es ist flach und sehr schnell. Bleibt sie dieses mal vom Sturzpech verschont, zählt sicher zum Kreis der Medaillenanwärterinnen. Endlich wird dem Rennen auch die gebührende mediale Aufmerksamkeit zuteil: Eurosport überträgt beide Rennen live! Kann man also in Echtzeit überprüfen, was das Daumendrücken bewirkt.
Titelverteidigung gelungen!
Mieke Deutsche Meisterin im Einzelzeitfahren
Mieke Kröger ist in dieser Saison in der Konkurrenz der Juniorinnen das Maß der Dinge. Im brandenburgischen Genthin - vor 2 Jahren schon mal Austragungsort der "Deutschen" (damals Platz 5 für Kröger) - ließ sie nichts anbrennen und siegte trotz der "unnützlichen Wellen" auf der Stecke. Mieke sammelte damit ihren 5. nationalen Titel ein. Traumhaft!
Abermals gehen dicke Glückwunsche an unsere Ausnahmeathletin.
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| Bürgermeister Detlev Helling übergibt Mieke einen Leineweber |
Noch schnell ein Foto vor dem Unwetter |
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Fortsetzung im Trockenen Fotos: Mani Wollner |
Käsefüße und Weltmeisterfinger.... Das Rezept dazu gibts hier |
Wir sind Weltmeister
Mieke Kröger ist Weltmeisterin.
Sie hat es getan! Mieke Kröger siegte in Moskau bei den Juniorinnen in der 2000m Einzelverfolgung. Mit einer Sekunde Vorsprung sichert sie sich den WM Titel vor ihrer neuseeländschen Konkurrentin Geogia Williams. Die als Favoritin gehandelte Russin Aleksandra Chekina schaffte mit der nur drittbesten Qualifikationszeit den Sprung ins Finale nicht. Auch mit ihrer Zeit als Bronzemedaillengewinnerin blieb sie ein Zehntel hinter Mieke, die damit zweifelsfrei auf 2000m die zur Zeit schnellste Juniorin auf dem Erdkreis ist.
Mieke holt damit die zweite Goldmedaille für den Bund Deutscher Radfahrer. Schon in der Qualifikation legte Mieke mit fabelhaften 2:27,117 Minuten die schnellste Zeit vor. Brackwede taucht ein in die Farben des Regenbogens.
Spontan fand sich am Montag Morgen ein Empfangskomitee des RVT in Düsseldorf auf dem Flughafen ein. Mieke erschien im Weltmeistertrikot, um ihren Hals baumelte eine Goldmedaille. Es stand ihr richtig gut! Mit ihr freuten sich außer ihrer Mutter Waldi Futterleib, Marco Ortmeyer und Markus Spiekermann. Zu den ersten Gratulanten auf heimischem Boden zählte kein geringerer als Erik Zabel, dessen Sohn Rick ebenfalls zum deutschen Juniorenteam gehörte.
Kurznachricht aus Moskau
Platz 5 im Teamsprint
Zusammen mit ihren Partnerinnen Lisa Fischer und Lisa Külmer belegte Mieke in ihrem ersten Wettkampf in Moskau den 5. Platz. Man hatte sich wohl einiges mehr ausgerechnet, jedenfalls soll Mieke den Wettkampf dem Vernehmen nach kurz und knackig mit "Verkackt!" kommentiert haben. Vielleicht etwas übermotiviert gingen Mieke und Lisa Fischer in den Lauf und schlugen ein Tempo an, dem Küllmer nicht mehr folgen konnte. So musste das dritte Teammitglied reißen lassen. Das war sicher nicht so geplant, spricht aber andrerseits für Miekes Form und Motivation. Bleibt zu hoffen, dass sich ihre Erwartungen in der 1er Verfolgung am Sonntag besser realisieren lassen.
Mieke Kröger bei der WM der Junioren
Daumen drücken!
Mieke kommt bekanntermaßen rum in Sachen Radsport. An diesem Wochenende weilt die schnellste Teutoburgerin aller Zeiten in Moskau. Aber Weile mit Eile! Schwere Aufgaben warten, der Wettkampfplan ist anspruchsvoll und die anderen Mädels sind auch nicht so langsam. Aber Mieke wird´s schon richten!
Hier der Wettkampfplan.
Mittwoch, 17. August:
Teamsprint
Donnerstag, 18. August:
Mannschaftsverfolgung
Punktefahren
Freitag, 19. August:
Scratch
Sprint
Samstag, 20. August:
Omnium
Keirin
Sonntag, 21. August:
Einerverfolgung
500-Meter-Zeitfahren

Mieke im Kreise der Juniorinnen-Nationalmannschaft
Foto Küllmer
Mieke an ihrem 18. Geburtstag bei der Thüringen-Rundfahrt der Frauen. Teamzeitfahren.

Foto: Johanna Seidenbecher
Wie gesagt: Man könnte fast meinen, wir sind ein "Deutscher-Meister-Verein"...

Deutsche Meisterin 2000m Bahn Einzelverfolgung, 7. Juli 2011. Weitere Deutsche Meistertitel in diesem Jahr: Deutsche Bergmeisterin, Deutsche Meisterin Straßenrennen. 2010 Deutsche Meisterin Einzelzeitfahren.
Jäger und Sammler
In Berlin jagt Mieke Kröger in 2:29.014 auf 2000m über die Radrennbahn und sammelt damit ihren vierten deutschen Meistertitel ein. Abermals bleibt sie deutlich unter den magischen 2:30 auf dieser Distanz und stellt damit erneut ihre Ausnahmestellung im Kreis der deutschen Juniorinnen unter Beweis. Ihrer Finalgegnerin Lisa Fischer nahm sie in der Einzelverfolgung mehr als 5 Sekunden ab. Der Wettkampf zählt zur Bundesligawertung, so dass Mieke ihren Rückstand auf Fischer weiter verkürzen kann.
Einen weiteren Wunschtraum erfüllte sich die Teutoburgerin am Vortag: Nach mehreren Bronze- und Goldmedaillen auf einer „ Deutschen“ endlich mal Silber. Mieke trat auf der Sprintdistanz über 500 m an. Aufgrund ihrer Statur ist ihr die Kurzstrecke eher nicht auf den Leib geschrieben, trotzdem musste sie sich hier nur Monika Kendziora um 6 Zehntel geschlagen geben.
Weitere Bahnwettkämpfe stehen am Wochenende an, wahrscheinlich jagt und sammelt Mieke weiter.
Wäre Mieke vor 10000 Jahren wohl auch bei der Pirsch auf´s Mammut im Team gewesen und hätte eher Trophäen als Waldfrüchte in der steinzeitlichen Trikottasche verstaut? Wahrscheinlich nicht, denn die sehr tierliebe Vegetarierin ist sicher froh, heute sehr viel kultivierter ans Werk gehen zu können – zur Freude aller Mammuts und zur Freude des RVT!
Deutsche Meisterin Straße U19w
Sie kann´s nicht lassen...
Mieke Kröger Deutsche Meisterin Straße
Ihren nunmehr dritten deutschen Meistertitel in der U19w sammelte Mieke im thüringischen Meiningen ein. Mit der prestigeträchtigen Auszeichnung darf sich Mieke nun neben dem Meistertitel im Einzelzeitfahren von 2010 und der deutschen Bergmeisterschaft schmücken. Damit reiht sie ein weiteres Glanzstück in Gold in ihre Palmarés ein.
Im Schlussspurt lieferte Lisa Fischer vom thüringischen Landesverband in ihrem Heimrennen der Brackwederin ein packendes Duell, in dem letztlich Mieke die Nase knapp vorn hatte.
Auf der hügeligen 18 km Strecke stand ordentlich Wind. Die Zutaten waren angerichtet für ein selektives Rennen, in dem nur die stärksten Fahrerinnen eine Chance auf vordere Platzierungen haben sollten.
In der zweiten von vier Runden attackierte Madeleine Orthmüller, die Mitfavoritinnen Fischer und Kröger hatten jedoch acht gegeben und sprangen an deren Hinterrad. Bis kurz vor dem Finale hatte diese Spitzengruppe Bestand, die Jüngste des Trios konnte jedoch nicht mehr in die Entscheidung eingreifen und passierte mit 8 Sekunden Rückstand die Ziellinie. Mit einigem Abstand folgte das Feld.
Nach ihrem Sieg in Buchenau und dem Meistertitel hat sich damit Mieke an die Spitze der BDR Juniorinnen Rangliste gesetzt.
Letztlich nur eine Bestätigung dessen, was wir alle wissen. Mieke ist eine Ausnahmeathletin in den Reihen des RVT, ein Jahrhunderttalent. Wir dürfen das sagen, wir sind schon seit 1891 im Geschäft und wissen, wovon wir reden. Ein Bekenntnis sei aber noch erlaubt: Mieke, es ist schön, Dich in unseren Reihen zu wissen. Wir sind stolz auf dich!
Schon wieder!
Mieke gewinnt Bundesligarennen in Buchenau
Ihren insgesamt dritten Bundelsigasieg in der laufenden Saison macht Mieke im nordhessischen Buchenau perfekt. Der knapp 10 km lange Rundkurs mit einer 4 km langen, gleichmäßigen Steigung fand schon in der Steckenerkundung Miekes Gefallen. Der 300 m lange, schnurgrade Schlussanstieg war dann eine Zielgerade, auf der Mieke ihre Stärken voll ausspielen konnte. Nach 8 Runden erriechte sie mit knappem Zeitvorsprung zuammen mit den übrigen Favoritinnen Küllmer, Horbach und Fischer, die sich in dieser Reihenfolge platzierten den Zielstrich als Erste. Wow!
Vor den nun noch ausstehenden beiden Wettkämpfen steht Mieke auf Platz zwei der Gesamtwertung. Ihren Rückstand auf Lisa Fischer konnte sie weiter verkürzen. Mit Einzelzeitfahren und den Bahnwettkämpfen stehen noch zwei Disziplinen an, die der "Großen" gut liegen. Gut möglich, dass Mieke schon mal davon träumt, auch die Gesamtwertung für sich zu entscheiden... Am kommenden Wochenende steht aber zunächst die "Deutsche" an. Und auch da hat die Teutoburgerin eine Top-Platzierung fest im Blick.
Des einen Leid - des anderen Freud: Nachdem das SRM-Poison-Team leider Geschichte ist, wird auf Platz eins der Einzeltageswertung von Buchenau wer geführt? Richtig, der RV-Teutoburg Brackwede!
Bundesligasieg für Mieke Kröger
14. Mai. Im ersten Lauf des Bundesligawochenendes im bayreichen Karbach siegte Mieke in ihrer Paradedisziplin, dem Einzelzeitfahren souverän mit 32 Sekunden Vorsprung. Auf der 11,2 km langen Strecke folgten der deutschen Meisterin auf den Plätzen die "Lisas" Fischer und Küllmer. Hätte es einer Entschuldigung für ihr Fehlen beim morgigen Heimrennen bedurft: Mit großer Anerkennung und Freude hiermit erteilt!
Kröger wird Landesmeisterin
Mieke gewinnt das Rennen um die Landesmeisterschaft NRW in Dülmen. Nicht irgendwie knapp und mit der Damenelite ins Ziel gerollt, sondern 4 von 7 Runden allein von vorn. Die mit Zeitvorsprung ins Rennen geschickte Damenelite rollte Mieke mit Unterstützung ihres SRM Teams von hinten auf und startete dann zu ihrem Solo durch. In Kürze mehr...
Deutsche Bergmeisterschaft an Mieke Kröger

Foto: Mani Wollner
Ja, ja, ruhig zweimal hinschauen: Niemand Geringere als Hanka Kupfernagel, Legende des deutschen Frauenradsports steht da ganz oben auf dem Treppchen neben Mieke. Oder sollte man vielleicht besser sagen, niemand Geringere als Mieke Kröger steht da neben Hanka?
Im bayrischen Albstadt ging es um die schnellsten Beine am Berg. Und duchaus nicht erwartbar gehören die an diesem Tag der Brackweder Juniorin. Sie gewann vor Lisa Fischer und reihte damit nach dem Doppelfolg von Karbach (EZF und Straße) vor einer Woche den dritten Bundesligasieg in 8 Tagen in ihre Palmares ein. Mieke stellt damit nachdrücklich unter Beweis, dass sie eine komplette Rennfahrerin geworden ist: Tempofest, sprintstark und kletterfähig auf jeweils höchstem Niveau.
Einzelheiten zum Rennverlauf in Kürze und hoffentlich aus ihrer eigenen Feder - um mal nebenher eine weitere besondere Qualität der fast 18-jährigen Schülerin anzusprechen.
Nachtrag: Mieke siegt schneller als ich schreiben kann: Auch auf der letzten Etappe hatte sie im Massensprint die Nase vorn! Also: Vierter Sieg in 8 Tagen.
Kröger fährt deutschen Bahnrekord
Im Olymp angekommen
Bei der Bahnsichtung am vergangenen Wochenende in Frankfurt gelang es Mieke, die 2000 m in 2:28,905 zu fahren. Um diese Zeit einzuordnen muss man schon weit in die Radsportgeschichte zurückblicken und stößt dann auf die großen Namen: Miekes Zeit ist die beste Juniorinnenzeit seit 13 Jahren. 1992 war Hanka Kupfernagel bei den Weltmeisterschaften etwas schneller und 1998 lag Judith Arndt auf der Höhenbahn in Ecuador noch um einen Lidschlag vor Mieke.
In stiller Ehrfurcht enthält sich der Chronist jedes weiteren Kommentars und lässt diese Nachricht einfach mal für sich stehen!
Überragende Auftakterfolge
Bundesliga: Mieke Kröger fährt ganz vorne mit
Im Radsport sind Vergleiche zur Tierwelt verbreitet. Insbesondere das Hausschwein muss für allerlei Metaphern herhalten. Ganz unten in der Hierarchie steht die verarbeitete Form: Als „Wurst“ steigst du besser gleich vom Rad. Ganz oben dagegen die Sau. Wir denken an das legendäre Bölts-Zitat an die Adresse des späteren Toursiegers: „Quäl dich du Sau“. Aufgrund überragender Leistungsfähigkeit darf sich Mieke ab sofort mit einer ähnlichen Bezeichnung schmücken: Das Druckschwein! Aber lassen wir die zur Zeit erfolgreichste Teutoburgerin mit Ihrem Bericht zum 2. Bundesligarennen in der Nähe von Nürnberg selbst zu Wort kommen:
„Tja also wir sind nur vier Runden a 16 Kilometer gefahren...als Fischer weggefahren ist, ich denke auf eine Attacke der Frauen hin, hätten Lisa Küllmer, Madeleine und ich locker wieder hinfahren können, wir hatten sie immer vor uns, aber die Frauen haben sich in den Kreisel gehängt und dann ausgebremst, als sie vorne waren. (...)
In der letzten Runde gab es dann Gerangel um den Wind vorne...man wollte schließlich als erste in den Berg. Also dann kam wohl eine riesige Wand sich gegenseitig belauernder Juniorinnen auf das Schloss Cadolzburg zugerast...Lisa Küllmer und ich haben noch einen Verpflegungsmenschen von Nutrixxion mit unseren Trinkflaschen abgeworfen...dann attackierte Lara Tomisch vor der steilen Kurve in die Rampe, ich hinterher, hab sie schnell eingeholt...(die Rampe war in steil, lang, ohne Kopfsteinpflaster und kurz, steil mit Kopfsteinpflaster "unterteilt"...)
An der ersten Steigung kam Lisa Küllmer an mir vorbei gerauscht, aber am Kopfsteinpflasterstück hab ich dann meine (nicht ganz 1200 W Maximalkraft (aber pssst)) rausgeholt und bin noch an ihr vorbei. Wie sie mir später sagte, dachte sie: " Oh nee, jetzt kommt Mieke, dieses Druckschwein..."
Tja und dann saß ich mit nem Schweinegesicht auf der vordersten Spitze meines Sattels und hab den 2. Platz gemacht...das Bild will ich nicht sehen...
Dem nur wenig nach steht der vierte Platz aus den Bundesligarennen in Günzach vom vergangenen Wochenende. Gemessen an ihren Vorjahresleistungen konnte sie weitere große Fortschritte machen. Das macht Lust auf die nächsten Bundesligarennen und lässt weitere Top-Ergebnisse erwarten. Wir drücken die Daumen, warten gespannt und: Mieke vor dem Zielstrich in der Bundesliga... das Bild wollen wir noch ganz oft sehen...
Mieke Kröger Landesmeisterin auf der Bahn
Mit einem Paukenschlag beginnt Mieke ihre zweite Saison als Juniorin: Auf der Radrennbahn in Büttgen dominiert sie alle Wettbewerbe. Sowohl die beiden Zeitfahren über 500m und 2000m entscheidet die Brackwederin für sich als auch das Punktefahren. Hier entscheidet sie aus dem Feld heraus die erste Wertung für sich, entschließt sich durchzuziehen und fährt kurze Zeit später von hinten wieder ins Feld. Fast scheint es, als strecke die Konkurrenz angesichts Miekes drückender Überlegenheit die Waffen.




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