Gewesene Veranstaltungen
Jugendrenntag in Düsseldorf
Mieke Kröger erneut auf dem Treppchen



Foto Wollner
2 links, 2 rechts, keinen fallen lassen! Der Kurs beim Düssseldorfer Jugendrenntag war an sich schon nicht ohne, erschwerend kam hinzu, dass es auf der Zeilgeraden "verkehrsberuhigt" über Bodenwellen ging und die Heißsporne der U17 sich mit den Juniorinnen um die Positionen rangelten. Mieke kam dennoch gut mit den Bedingungen zurecht und konnte sich zusammmen mit nur zwei weiteren, hochklassigen Konkurrentinnen aus ihrer Rennklasse an der Spitze behaupten: Anna Lena Hofmann (Platz eins BDR Rangliste) und Simona Janke (Landesmeisterin NRW). Für dieses Mal hieß es: Alter vor Schönheit. Im Sprint hatte Mieke das Nachsehen und wurde Dritte. Gratulation!
Köln Longerich und ein Fastsieg
Mieke Kröger reiht weiterhin Erfolg an Erfolg - diesmal alleridngs durchaus nicht ganz ohne kleine Rückschläge. Sah es zunächst so aus, als wäre Mieke in Köln Longerich als einzige Juniorin imstande gewesen, dem Feld der (Profi)Elitefrauen zu folgen, so stellte sich doch selbst für die WA erst lange Zeit nach dem Rennende die Lage etwas anders dar: Eine russische nachgemeldete Fahrerin lag unter insgesamt denkwürdigen Umständen wohl doch um Reifenbreite vorne, als Damen und Juniorinnen nach 55km Renndistanz gemeinsam über den Zielstrich jagten. Also wurde die Teutoburgerin nach erfolgter Siegerehrung posthum doch noch auf Rang 2 gestuft. Aber in Wembley war der Ball ja auch nicht über der Linie! Rennverlauf und Rennergebnis machen nichts desto Trotz einmal mehr deutlich, dass Mieke schon im ersten Jahr der Juniorinnen in Schlagweite der Damen-Eliteklasse mithalten kann. Mensch, ärgere dich nicht. Woanders werden schließlich auch noch Siegerpodeste aufgebaut. Und mal ehrlich: wer wäre nicht gerne mal zweiter? Ich schon!
"Der Zielstrich war zu weit vorne"
Mieke wird Dritte bei der Landesmeisterschaft NRW
02.05.2010. Nach fast 50 km fiel die Entscheidung um den Landestitel im sauerländischen Attendorn erst auf den letzten Metern im Spurt. Obwohl unsere Juniorin einmal mehr mit ihrem kraftvollen Antritt ihre Klasse betätigte, Meter um Meter Boden gut machte, konnte sie Simona Janke nicht mehr abfangen. Hinter ihrer Mannschaftkollegin Christina Koep vom SRM-Poison-Team kam unsere Juniorin auf den 3. Platz.
Mieke sorgt damit weiterhin für Erfolge und gute Nachrichten beim RVT, herzlichen Glückwunsch und vielen Dank dafür!
Landesmeisterschaft in Attendorn
2. Mai. In der Seniorenklasse zeigten Stefan (siehe Foto unten) - noch angezählt vom Herforder Rennen am 1. Mai, Platz 5 (siehe unten) - und Markus ihre "Hauptfeldtauglichkeit". Nicht weniger - aber eben auch nicht mehr war für die beiden auf dem schweren Kurs in Attendorn machbar.

Stefan Gernemann in Herford auf Platz 5
1. Mai 2010: Masters-C-Fahrer Stefan Gernemann hat seinen bislang erfolgreichen Saisoneinstieg um eine weitere Platzierung verbessert.
Das erste Saisonrennen auf ostwestfälischen Straßen fand in Herford statt. Knapp 50 Fahrer standen am Start und gleich von Beginn an attackierte der Brackweder die versammelten Favoriten aus den Top 10 der Deutschen Rangliste um Toralf Baumgarten (Wolfsburg), Rainer Beckers (Viersen), Timo Berner (Frankfurt) und Stefan Wittwer (Gütersloh).
Auf Gernemanns Attacke hin bildete sich eine 8-köpfige Spitzengruppe, die äußerst harmonisch lief. Lediglich Jürgen Lücke (Gütersloh) und Toralf Baumgarten hatten aus dem Favoritenkreis den Zug verpasst und versuchten vergeblich, die Lücke zu schließen.
8 Runden vor Schluss wurden die letzten Verfolger des Hauptfeldes schließlich von der Spitzengruppe überrundet.
Nach mehreren vergeblichen Versuchen des Teutoburgers die Gruppe noch zu sprengen, ging es geschlossen ins Finale, in dem Gernemann im Sprint allerdings gegen Beckers, Berner und Wittwer, die die Plätze 1-3 belegten, keine Chance hatte und hinter Lokalmatador Gruner vom RC Endspurt Herford Platz 5 belegte.
Die zahlreichen Platzierungen der letzten Wochen haben den Wiedereinsteiger aus Brackweder Reihen inzwischen auf Platz 18 der Deutschen Masters-Rangliste steigen lassen. Eine schöne Momentaufnahme für den 40-jährigen Stefan Gernemann.
25.04.2010: Auch das ist gewesen: unser "Hermann" Henning!

Mieke siegt im 2. Bundesligarennen
Teutoburger Juniorin übernimmt Trikot der Gesamtführenden

25.04.2010. Nach dem 9.Platz in Günzach legte Mieke heute sehr eindrucksvoll nach und holte sich in Überherrn/Saarland den Tagessieg. Damit durfte sie das gelbe Trikot der Gesamtführenden in der Bundesligawertung überstreifen. Sicherlich der größte Erfolg in ihrer sportlichen Laufbahn! In den kommenden Tagen werden die Gratulanten zu Recht Schlange stehen...
Schlüsselstelle im 14 km Rundkurs war ein 3km langer Anstieg. Schon in einer frühen Rennphase erhöhte die Damen-Eliteklasse, die im gleichen Rennen fuhr, das Tempo und ließ etliche Juniorinnen "fliegen" gehen. Mieke dagegen konnte mithalten und legte damit den Grundstock für ihren späteren Erfolg.

Aber allzu viele Details sollen hier nicht verraten werden, dass teilt die wortgewandte Teutoburgerin viel lebendiger selber hier mit.
Damit ist der von einigen Stürzen und "Materialermüdungen" gekennzeichnte Saisonauftakt von Mieke sicherlich ad Acta gelegt. Und ganz nebenbei ist bewiesen, dass die beste Vorbereitung für ein Bundesligarennen in der Teilnahme am "Augen-auf-Vereinslauf" beim RV Teutoburg besteht (s.u.)!
Wer Mieke bei der Siegerehrung im schmucken gelben Leibchen sehen möchte, kann hier nachschauen.:
Fotos mit freundl. Genehmigung von Mani Wollner
Stefan Gernemann erfolgreich zurück im Rennsattel
Jungsenior Stefan Gernemann vom R.V. Teutoburg Brackwede hat sich nach 13 Jahren Pause vom ernsthaften Rennsport mit Erfolg zurück gemeldet.
Den Einstieg in die Saison gab er Ende März beim Bramscher Bergpreis. Hier noch mit einer großen Portion Ungewissheit im Gepäck schlug er sich gegen starke Konkurrenz und auf schwierigem Kurs achtbar als 13., knapp vorbei an der ersten Platzierung.
Die folgte dann Anfang April in Osnabrück. Als Initiator einer 7-köpfigen Spitzengruppe reichte es am Ende zu Platz 4. In der Folgewoche ging es im Steinfurter Straßenrennen um eine weitere Standortbestimmung. Nach zwischenzeitlicher Attacke in einer zweiköpfigen Gruppe kam es am Ende zu einem Massensprint, wo Gernemann als 9. ins Ziel kam. Gar nicht typisch für den ehemaligen Fluchtspezialisten, der in Gesamtankünften immer seine Schwierigkeiten gehabt hatte.
Am letzten Wochenende fuhr der zweimalige Familienvater dann zu zwei Starts ins Rheinland. In Mettmann auf sehr winkligem und bergigem Kurs jagte das Feld lange mit Marek Maluszczak den 3. der letztjährigen Bundeswertung, der alleine vor dem Feld lag. 5 Runden vor dem Finale initiierte Gernemann eine dreiköpfige Verfolgergruppe, die den Rückstand von 40 noch auf 13 Sekunden verringern konnte. Im Sprint der Gruppe reichte es dann zu Platz 3 und der ersten Treppchenplatzierung der Saison für den Senioren-2-Fahrer.
Tags darauf in Krefeld-Fischeln wurde das Rennen nach bis dahin hohem Tempo 7 Runden vor Schluss durch eine viele Runden dauernde Neutralisierungs-Phase beeinträchtigt. Zu diesem Zeitpunkt lagen nur noch 15 Fahrer an der Spitze, unter ihnen wieder Stefan Gernemann. In der verlangsamten Phase hinter dem Führungsfahrzeug –eine Zuschauerin hatte einen Kreislaufzusammenbruch erlitten und musste auf der Zielgeraden vom Notarzt versorgt werden- rollte das gesamte Feld wieder zusammen und die Karten wurden neu gemischt. Nachdem sich in der hektischen Schlussphase noch 3 Fahrer absetzen konnten, kam das Feld auf Platz 4 liegend ins Finale, wo sich der Teutoburger Gernemann wieder im Massenspurt behaupten konnte und auf Gesamtrang 10 einkam.
„Ich bin selbst überrascht, dass es wieder so gut läuft“, resümiert der Sonderschullehrer aus Quelle die noch junge Saison. „Die Konkurrenz war seit November zum Teil schon zwei Mal auf Mallorca und hier mussten wir durch den langen Winter so viel Kilometer wie noch nie im Keller auf der Rolle verbringen.“
Die nächsten Starts sind für Herford, Attendorn und Steinhagen geplant. Bleibt abzuwarten, ob sich die Erfolgsserie fortsetzt. „Schon in Krefeld habe ich gemerkt, dass die Konkurrenz mich jetzt kennt. Attacken wurden sofort nachgesetzt und ich hatte keine Möglichkeit in einer Gruppe wegzukommen.“
Schau'n mer mal...!
In Steinfurt traten aber auch drei weitere Senioren an, ihr Glück zu versuchen und ihr Können unter Beweis zu stellen: der fast-schon-Alt-Senior Markus Spiekermann, der sich im Rennen etwas versteckt hielt und dann mit dem Hauptfeld ins Ziel rollte, und die beiden "Debütanten" Carsten Umland und Jürgen Niggeweg. Während Carsten nach einigen Runden dann doch verletzungsbedingt (er hatte die Woche zuvor einen Radunfall) ausscheiden musste, sammelte Jürgen noch einige Zeit seine ersten Erfahrungen und ließ es dann nach etwa der Hälfte der Strecke fürs Erste gut sein. Das war aber sicher nicht das letzte Mal! Die "Seniorenpower" kommt langsam,.....
Miekes Bundesligadebüt 2010: Platz 9 Günzach /Bayern
Mit einem beeindruckenden Erfolg gab Mieke am Sonntag ihr Stelldichein im Kreise der besten Juniorinnen aus Deutschland. Mieke startete für das SRM Team aus Köln und fuhr (fast sturzfrei...) nach 75 km als beste NRW-Fahrerin über den Zielstrich. Damit gab sie in ihrem ersten Juniorinnenrennen zugleich eine Standortbestimmung in der neuen Rennklasse ab: Ganz weit vorn! Glückwunsch Mieke, wir freuen uns mit dir! (Ein Bericht und Fotos sind schon hier auf der Homepage des SRM & Poison Bike Teams zu sehen: srm-poison-bike-team.de).
Aus Miekes eigner Feder hier ein Rennbericht mit dem Prädikat unbedingt lesenswert
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch hier schon ein zweiter 9.Platz für Stefan in der Konkurrenz der "Master" in Steinfurt. Gratulation! Über Einzelheiten lassen wir den "Meister" besser selber in Kürze berichten.
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Bericht zur Jahreshauptversammlung R.V. Teutoburg Brackwede e.V. Stefan Gernemann
Nicht du fährst es - es fährt dich! Radsport ist Wintersport. Einige Unverzagte trotzen den Verhältnissen auf dem MTB und haben mächtig Spaß dabei.
Gewesene Veranstaltung: Grillparty nachts in der Wüste:
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In der Willinger Bike-Welt
"...Für Angstliche sind Chickenways vorhanden (...) Für Flowrider gibt´s zusätzlich noch ein paar Evil Eye Trails á la Noth Shore." Wir wissen nicht was der coole Werbetexter des Willinger Tourismus Service uns sagen möchte, Leo, Lukas und ich können nur aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Mountain-Bike Bergrad bedeutet. Knapp fünf Stunden auf der "Diemelseeroute" - und noch nie ist die Kette so lange über den 32er Kranz gelaufen. Apropos laufen: Bei genauer Betrachtung der Fotostrecke könnte man Argumente für eine Umbennung von RV (Radfahrerverein) zu RSV (Radschiebeverein) Teutoburg Brackwede finden. Großes Lob dagegen an die Zuständigen vom Touriverband Willingen: Eine sehr schöne, aber auch sehr anspruchsvolle 55 km Runde, vorzüglich ausgeschildert und mit allem gespickt, was einen Tag auf den MTB reizvoll macht: Lange Anstiege, technische Passagen, die volle Konzentration und Fahrgeschick erfordern, dazwischen auch ruhige Waldwege oder Kammstrecken mit fantastischen Ausblicken auf das Hochsauerland. Gerne wieder! Weitere Bilder dazu gibt's hier
Mieke Kröger etabliert sich in Deutscher Spitze

Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren
Mieke Kröger wird Fünfte!
Die besten deutschen Radfahrerinnen in der Jugendklasse trafen sich am 6.9. im brandenburgischen Genthin, unter ihnen die starke Teutoburgerin Mieke Kröger. Nach den herausragenden Ergebnissen der letzten Monate auf Landesebene folgte nun ein offenes Kräftemessen im Einzelzeitfahren über 10 km mit der nationalen Elite, das wir alle mit großen Interesse verfolgten.
Als Debütantin auf den "Deutschen" rollte Mieke als 8. Starterin natürlich recht früh auf die Rampe. Die 10 km hatte Sie nach 16:05,740 Min durcheilt - und damit eine Marke gesetzt, an der sich etliche Konkurrentinnen lange Zeit die Zähne ausbissen. Über eine halbe Stunde lang knackte niemand die 16 Minuten-Schwelle und Mieke war "virtuelle" deutsche Meisterin. Auch ihre direkte Konkurrenz aus NRW, Christina Koep und Ariane Horbach konnte sie deutlich auf Distanz halten. Erst dem engsten Favortinnenkreis, den vier besten des Landes, gelang es schließlich, Miekes Zeit zu toppen.
Einen fünften Platz bei den deutschen Meisterschaften hätte zu Jahresbeginn sicher kaum jemand für möglich gehalten, ein sensationeller Erfolg der freundlichen Teutoburgerin. Allemal aber hochverdient für die talentierte, aber eben auch sehr trainingsfleißige, ehrgeizige und erfolgsorientierte Jugendfahrerin. Und wohl auch ein Hinweis darauf, dass Jugendarbeit im RVT einen hohen Stellenwert genießt und wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind.
Dringend der Lektüre empfohlen sei abschließend noch Miekes eigener Rennbericht!
Mieke Dritte in Herbram-Lichtenau
Doppelsieg für Lukas und Kolja
Herbram-Lichtenau: Leicht war der 9,5 km lange Rundkurs schon in den vergangenen Jahren nicht. Aber anscheinend haben die Veranstalter dieses Jahr bei der Flandern-Rundfahrt abgeschaut und nachgelegt: 14% Steigung direkt nach dem Start, Windkante auf der Hochebene des Paderborner Windparks, einspurige Feldwege mit 90 Grad Ecken ("Kurven" waren das nicht), schnelle Abfahrt in den Zielbreich, Ecke, 100 m - Ziel.
Obwohl der extrem schwere Kurs ihr sicher nicht auf den Leib geschrieben ist, reisst die Reihe der Erfolge für die starke Teutoburgerin aus der Jugendklasse nicht ab: Mieke erreichte als mit Abstand beste Norddeutsche hinter Lisa Fischer (Platz drei der BDR Rangliste!) und der Niederländerin Jet Wildemann den Zielstrich. Diesen beiden war es gelungen, in das mit zwei Minuten Vorsprung startende Juniorinnnen- und Damen-Elitefeld hineinzufahren. Mieke setzte nach, haushaltete klug mit ihren Kräften, passierte etliche zurückgefallene Damen und Juniorinnen, war aber letztlich gezwungen, das gesamte Rennen allein zu fahren. Platz drei: ein großartiger Erfolg!

Kurz zuvor war im Seniorenrennen alles am Start, was Rang und Namen hat und unter 70 Kilo wiegt. So auch Markus (ohne Rang und Namen, aber immerhin unter 70 Kilo - knapp). Zwei Runden vorne dabei, zwei Runden in einer vierköpfigen Verfolgergruppe, schlussendlich als 12. im Ziel mit einer Minute Rückstand - man ist ja schon mit wenig zufrieden.
Unsere Junioren Daniel und Oliver stellten sich ebenfalls der Herausforderung. Schon im ersten Anstieg setzte sich eine größere Gruppe ab. Oliver blieb im Hauptfeld, attackierte 7 Km vor dem Ziel erfolgreich, verteidigte den Vorsprung über die Distanz und kam als Gesamtfünfzehnter in die Wertung. Ein mehr als achtbares Ergebnis! Für Daniel war das "westfälische Flandern" in diesem Jahr noch eine Spur zu schwer. Nach zwei Runden waren die Reserven verbraucht - sicher keine Schande bei diesem Kurs.
Das Sahnehäubchen gab es zum Schluss des Rennsonntags in der Hobbykonkurrenz: Kolja und Lukas W. dominierten die Klasse der unter sechzehnjährigen und garnierten die Ergebnisliste für den RV Teutoburg Brackwede mit einem Doppelsieg in ihrer Klassen! Alle Achtung und herzlichen Glückwunsch.
Veni, vidi, vici: Sieg in Schwerte!
An das berühmte Zitat von Julius Caesar fühlt sich derzeit erinnert, wer mit Mieke Kröger beim Radrennen ist. Diesmal war der schnelle Rundkurs in Schwerte die Bühne für den dritten Saisonerfolg der schnellen Teutoburger Jugendfahrerin. Gemeinsam mit dem Feld der U15 ging die weibliche Jugend auf die Strecke. Dem hohen Tempo im Feld konnte von Beginn an ein großer Teil der jungen Mädchen nicht mehr folgen, so dass nach Beendigung des Schülerrennens lediglich sieben Konkurrentinnen den Sieg unter sich ausmachen würden. Im Rennverlauf wurde nun deutlich, dass Mieke mittlerweile in den regionalen Konkurrenzen die Favouritenrolle einnimmt. Trotz verschleppten Tempos wagte sich niemand in die Führung oder ließ sich gar zu einer Attacke hinreißen - selbst Landesmeisterin Ariane Horbach und Christina Koep von Staubwolke Quadrath hielten still und zwangen Mieke so in die ungünstige erste Position. 700 m vor dem Ziel schließlich trat Mieke selbst an - und gewann eindrucksvoll von vorn mit deutlichem Abstand vor den beiden Rheinländerinnen. Hut ab!

Immer besser in Fahrt kommt auch Lukas Reker. Sein Saisonziel, ein Rennen im Hauptfeld der U17 zu beenden rückt in Sichtweite: Längere Zeit konnte er sich gut in Feld behaupten, musste dann aber doch dem sehr hohen Renntempo Tribut zollen und kam mit Rundenrückstand ins Ziel. In der Seniorenklasse versuchte Markus Spiekermann ins Renngeschehen einzugreifen - allerdings nur ein einziges Mal und nur für knapp 3 Runden. Bei einem Durchschnitttstempo von fast 45 km/h im Feld machte er - wie übrigens andere vor ihm auch schon - rasch Bekanntschaft mit den eigenen Leistungsgrenzen. Immerhin wurde der Blutgeschmack im Mund mit 10€ Prämiengeld honoriert.
Herzlichen Glückwunsch, Ehepaar Jansen!

Mit einer kleinen Delegation aus zwei Jugendfahrern, zwei Damen und zwei "Altgedienten" haben wir am Freitag, den 14. August, dem frischvermählten Ehepaar Jansen die Glückwünsche des Vereins überbracht. Vor dem Verlassen des Standesamtes musste Henning dann doch eine kleine Hürde überwinden, die er als alter Radsportler aber natürlich spielend nehmen konnte. Wir wünschen den beiden natürlich auch im Eheleben: Kette rechts und allzeit gute Fahrt!
Mieke Kröger gewinnt Erftpokal
Mit dem zweiten Saisonsieg stellte Mieke am Sonntag in Quadtrath bei Köln ihre bestechende Form und ihre überragende Leistungsfähigkeit auf dem Rennrad erneut unter Beweis. Überglücklich nahm die RVT-lerin nach 43 Rennkilometern Pokal, Siegerband und Blumenstrauß für den Sieg in der U17w in Empfang.


Der Veranstalter hatte die weibliche Jugend, die Juniorinnen und die Damenelite in einer Rennklasse mit identischer Streckenlänge antreten lassen. So kam ein sehr großes Starterinnenfeld mit rund 50 Teilnehmerinnen an den Strich gerollt. Insbesondere das international mit Niederländerinnen, Belgierinnen und Britinnen besetzte Damenfeld machte gehörig Tempo - und hinten gingen die U17w und selbst die Juniorinnen reihenweise fliegen. Der Veranstalter förderte dieses Ausscheidungsfahren, indem wieder und wieder Doppelprämien für Elite und Juniorinnen ausgelobt wurden. In den tempoverschärften Zwischenspurts hatte der weibliche Nachwuchs ein ums andere Mal das Nachsehen. Aber Miekes Plan, solange wie möglich im Damenfeld mitzufahren ging bis zum Schluss auf. Mit großen Einsatz biss sie sich fest, konnte trotz Übersetzungsnachteil auf der langen Zielgeraden mithalten und rollte zeitgleich mit den besten Damen über den weißen Strich. Ein tolles Rennen, ein beeindruckender Sieg und eine sehr zufriedene Rennfahrerin. Herzlichen Glückwunsch!

Ebenfalls zufrieden konnte Daniel sein, der zweite Starter des RVT, der die lange Anfahrt in Kauf genommen hatte. In einem sehr schnellen Juniorenrennen sicherte er sich Platz sieben im Hauptfeld und wurde Gesamtdreizehnter.
Trainingslager in den Vogesen
Der Berg rief und elf Aktive nahmen die Herausforderung an! Zum zweiten Male waren die Vogesen das ideale Trainingsrevier für die Jugendabteilung des RVT, begleitet von Markus und Susanne.
Anreise, Zelt aufbauen und auf´s Rad. Die erste kleine Trainingsrunde über den Col des Feignes (925) und den Col de la Grosse Pierre (955m) war nicht mehr als ein kleiner Apetithappen. Bergwertung an Oli.
Am Samstag war eine erste Begegnung mit den Riesen der Vogesen geplant, allerdings zwang die extrem unsichere Wetterlage mit heftigsten Gewittern auf eine niedrigere Runde auszuweichen. So standen mit dem Col de Sapois und dem Col de la Croix de Monaits zwei Pässe unter 900 m auf dem Programm - letzterer allerdings mit einer Länge von 9 km bei 6% durchaus anspruchsvoll. Bergwertung an Oli (wie immer und daher nun nicht mehr eigens erwähnt). Den nassen A... wegen Wolkenbruch gab es auf der Abfahrt des Sapois dann doch. Passenderweise beglückte Markus das Team mitten im Sturzregen mit einer kleinen Defekteinlage am idealsten Ort, nämlich direkt neben einem Sägewerk mit Unterstellmöglichkeit. Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich der Firma Continental für ihre immer noch nicht 100% durchschlagsicheren Produkte!
25 Grad, blauer Himmel - ein Sonntag, wie geschaffen für das Dach der Vogesen, den Grand Ballon (1420m) . Bergwertung wie immer, allerdings auf den Plätzen Daniel vor Mieke (!!!) und dann erst Markus, Moritz, Lukas und Kolja. Die Rückfahrt vorbei am Lac du Wildenstein bot prima Bademöglichkeiten. Nur Oli und Lukas mussten ja auf die Räder aufpassen, so fiel es nicht so auf wie wasserscheu die beiden sind. Über den Col du Bramont (955m) wieder nach Haus.
Montag: Entscheidung am Col du Calvaire (1134m): Kowalik kneift! Hatte der Seriensieger der Bergwertungen noch am Col de la Schlucht (1135m) und am Col du Bonhomme (1128m) frisch gewirkt, so setzte ihm die Fahrt über die Höhenstraße Route des Cretes anscheinend zu. Am Calvaire sortierte er sich in die Gruppe der U17 und jünger ein und kürzte ab zum Camping. Markus und Daniel gaben sich keine Blößen: Über den Col du Wettstein ging es wieder hinauf zum Col de la Schlucht und erst dann heimwärts. Von Müdigkeit oder Schwäche wollte Oli da aber schon nichts mehr wissen. Wer´s glaubt...
Ruhetag. Besuch im Decathlon Muhlhouse und in der Automobilausstellung Collection Schlumpf. Auch mal schön, aber schon am Abend kratzte die Truppe vernehmlich mit den Hufen. Überdeutlich war am kommenden Morgen der Ruf der Equipe zu vernehmen: "Auf´s Rad!" Mochte es auch Bindfäden regnen und das Thermometer kaum 10 Grad anzeigen, es hielt niemanden auf den Stühlen. Glücklich und wohlgelaunt darüber, den der reinen Trainingslehre wegen erzwungenen Ruhetag überstanden zu haben, nahm das Team erneut den Grosse Pierre und den Col des Feignes unter die Räder, Daniel und Markus vergnügten sich sogar noch ein wenig länger auf der Route des Cretes bei 8 Grad, Gegenwind und Schlagregen. Was für ein feiner Sport...
Ereignet sich dieser Tage nicht noch ein zweites radsportliches Highlight in unserem Nachbarland? Richtig - vielleicht hat schon mal jemand was von der Tour de France gehört. Ein paar Radprofis tragen ein Rennen aus, dass am 17.Juli die Vogesen erreichen wird. Die letzten 100 km der 13.Etappe von Geradmer bis nach Colmar standen am Donnerstag auf dem Trainingsplan. Immerhin über den Col de la Schlucht (2. Cat.), Col du Platzerwasl (1. Cat), Col du Bannstein (3. Cat) und den Col du Firstplan (1.Cat). Das können wir auch! War der "Schlucht" ja schon ein alter Bekannter, erwies sich der "Platzerwasl" als echter Kotzbrocken: 9 km mit 10% ! Da platzt der Wasl echt! Die U17 und jünger kürzte vernünftigerweise ab und rollte über die Route des Cretes hinab ins Tal. Oli, Daniel und Markus taten es den Profis noch ein bisschen länger gleich und bogen erst kurz vor dem Etappenziel in Colmar ab. Für alle wird die Rennübertragung am 17.Juli hohen Wiedererkennungswert haben. Mal sehen, wer am Wasl platzt...
Nachtrag zur Bergwertung: Oli klar vorne! Auf den Plätzen: Markus, Daniel, Mieke, Moritz, Lukas R. Kolja, Lukas W. und Leo.
Um aber etwas mehr Spannung und Fairness ins Spiel zu brengen, haben wir intern mit den Faktoren aus dem Wintercup gewertet. Und siehe da: Mieke liegt nun ganz knapp vor Oliver, Markus, Moritz und Daniel. Lukas R. folgt vor Kolja, Lukas W. und Leo.
Daniel und Mieke in Bünde platziert
14.06.2009 - Der Rennsonntag in Bünde brachte den RVT-Aktiven weitere Erfolge ein: Im Rennen der Junioren zeigte Daniel weiter aufsteigende Form: Er konnte sich gut im Feld der Verfolger einer zweiköpfigen Spitzengruppe behaupten und fuhr am Ende als Zehnter in die Punkte- und Preisgeldränge. Glückwunsch!
Obwohl als sechste besser platziert, war Mieke doch recht unzufrieden mit dem Rennverlauf. Das Feld der weiblichen Jugend war diesmal mit knapp 20 Aktiven zahlenmäßig ungewöhnlich stark besetzt. Schon in Runde drei attakierte Mieke zunächst allein, später setzte Jessika Eckhardt nach, die vor drei Tagen schon einmal knapp vor Mieke Landesmeisterin wurde. Über 8 Runden versuchten die beiden, sich einen nachhaltigen Vorsprung zu verschaffen, wurden schließlich aber doch gestellt. Im Schlussspurt auf der ansteigenden Zielgeraden fehlten Mieke verständlicherweise die Körner, um noch einmal ganz vorne mitzumischen. Mit der Gewissheit, dem Rennen zwar den Stempel aufgedrückt zu haben, am Ende für dieses Mal aber nicht auf dem Treppchen zu stehen, muss Mieke aber nicht wirklich traurig nach Hause fahren – zumal der Tag in Bünde noch mit einer Prämie und dem Preisgeld versüßt wurde.
Als dritter im Bunde in Bünde war Lukas Reker in der Jugendklasse am Start. Lukas konnte dem Hauptfeld über die halbe Renndistanz folgen, musste dann aber doch reißen lassen und fand leider keinen Anschluss in einer Verfolgergruppe.
Mieke Kröger Vize-Westfalenmeisterin
Westfalenmeisterschaft. Das Stell-dich-ein der besten Radsportler der westfälischen Radsportbezirke hieß am Fronleichnamstag 2009 „Rund um den Schöppinger Berg“. Etwas irreführend, besser wäre gewesen: Rauf auf den Schöppinger Berg und noch mal und nochmal... Der 8 km Kurs war gespickt mit Anstiegen bis zu 14% und damit schwer und selektiv. Eine Herausforderung, die Mieke Kröger in der Klasse U17w mit Bravour meisterte und sich mit einer sensationellen Leistung den Titel der Vizemeisterin holte. Im Feld der weiblichen Konkurrenz wurde die Elite der Damen zusammen mit den Juniorinnen und den U17erinnen auf dei Strecke geschickt. Mieke gelang es, sich über die halbe Renndistanz im Elitefeld festzusetzen! Sie fuhr mit dieser Strategie nicht nur fast allen direkten Konkurrentinnen auf und davon, sondern auch allen Juniorinnen! Lediglich eine Gegnerin kam mit den Anstiegen noch besser zurecht und gewann den Wettbewerb. Mieke als 2. deklassierte das Feld regelrecht und fuhr mit 6 Minuten Vorsprung vor der Dritten über den Zielstrich! Ihre Leistung wurde garniert mit dem Titel der Bezirksmeisterin Ostwestfalen.
Markus Spiekermann durfte hernach ebenfalls das Treppchen besteigen: Als Dritter des Bezirks Ostwestfalen weit weniger eindrucksvoll als Mieke, jedoch gut zufrieden. Die Platzierungen im Seniorenrennen teilte eine 10-köpfige Spitzengruppe unter sich auf. Markus Spiekermann gelang es, zu Beginn der vorletzten Runde aus der ersten Verfolgergruppe heraus am Berg zu attackieren und sich abzusetzen. Noch vor den beiden Verfolgergruppen rollte er als Gesamtelfter über den Zielstrich.
Eine weitere Platzierung für den RVT verpasste Oliver Kowalik in der Juniorenkonkurrenz: Der Veranstalter hatte auf eine erkennbare Rundenanzeigetafel verzichtet und Oliver hatte eingangs der letzten Runde die Glocke überhört. Während seine Gruppe um Platz sechs sprintete, ließ es Oliver im Glauben, es ginge in eine weitere Runde locker rollen. Wer um Olivers Sprintstärke weiß, kann seine Verärgerung um die verpasste Chance verstehen. Immerhin ein kleines Trostpflaster: Oliver wurde ebenfalls als Dritter im Radsportbezirk geehrt.
Daniel als weiterer Teutoburger musste der schweren Strecke Tribut zollen und ging für dieses Mal noch leer aus. Aber er darf ja auch noch ein Jahr Junioren....
Seite zuletzt geändert am: 20.06.2010, 19:25 von Administrator

